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Kleid

Bild von stoffe.de

Kleid

Dieses Kleid ist das erste stück, dass ich jemals genäht habe und daher bin ich besonders stolz darauf. Es hat mich zwei sehr arbeitsintensive Wochen gekostet, in denen ich gelernt habe, wie man Schnitte erstellt, mit der Maschine näht und Kleidung auf den Körper anpasst.
Das Design des Kleides stammt von mir, der Schnitt stammt aus einer alten Faschings-Ausgabe der Burda und war ursprünglich ein Schneewittchenkostüm, wurde aber von mir ein wenig abgeändert. So habe ich zum beispiel den Rock vollkommen selbstständig entwickelt, ebenso wie die unteren Teile der Ärmel, den Kragen und die Schürze.
Besonders stolz bin ich auf den mittleren Teil der ärmel. Nicht, dass sie irgendwie besonders viel Arbeit gemacht hätten, aber sie sehen so putzig aus. Und haben ganz schön was an weißem Band gefressen. Ich hatte eigentlich vor, so etwas ähnliches noch an den Seiten des Rockes zu gestalten, doch dafür hat das Band leider nicht mehr gereicht. Und für den unteren Teil der Ärmel, also dieses Tellerrüschengedöns habe ich mal wirklich Mathematik gebraucht. Wow, ich wusste gar nicht, dass Kreisberechnung auch praktische Anwendungsmöglichkeiten bietet.
Das Headpiece finde ich auch recht süß. ich habe einfach zwei stoffstücke - weiß und rüschen - in Linsenform zurechtgeschnitten, gefaltet, einen Tunnel genäht und es auf einen dieser dünnen Plastikhaarreifen aufgezogen. Für so wenig Arbeit ein recht brauchbares Ergebnis, auch wenn es ein wenig fusselt.
Die Träger der Schürze sind hinten übrigens über kreuz und mit Wäscheknöpfen rechts und links von einer riesigen Schleife befestigt.
Ich habe auf jeden fall sehr viel spaß am Schneidern gefunden.

Verwendete Materialien: Schnittmuster

Dieser Beitrag stammt von Laura D. aus Berlin

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