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Bänder

Flaschengrünes Krinolinentageskleid, ca. 1855-60

Bild von Mohmoh
4.64706
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.6 (17 Bewertungen)

Hallo miteinander,
im Zuge des aktuellen Kreativwettbewerbs möchte ich Euch hiermit mein erstes „Sisi-Kleid“ vorstellen: ein flaschengrünes Krinolinentageskleid, ca. 1855-60.

Motivation:
Das jährlich stattfindende Kaiserin Augusta-Fest fiel dieses Jahr in den Zeitraum der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz. So bot es sich an in passender historischer Gewandung auf das Kaiserin Augusta-Fest UND gleichzeitig die Buga zu gehen. Dafür habe ich mir ein flaschengrünes Krinolinentageskleid nebst Korsett, Petticoat, einem aufgeputzten Flachhütchen und ein Beutelchen aus den Stoffresten genäht.

Unterwäsche: (Auf Bilder am lebenden Objekt müsst ihr leider verzichten, denn ich möchte keine Unterwäsche-Fotos von mir im Internet kursieren haben)
Das schlichte Korsett ist nach einem historischen Schnitt gefertigt. Es besteht aus zwei Lagen cremefarbenen Atlas, ist mit Federstahl und Spiralfederstahl versteift und wird im Rücken mithilfe einer Schnürung geschlossen. Unter dem Korsett trage ich ein Trägerhemdchen und eine ¾-Leggins.
Der moderne A-förmige Reifrock hat einem Umfang von ca. 4 m. Für die Krinolinenzeit typische elliptische Rockform sorgt ein Petticoat aus blauem Tüll, der im hinteren Rockbereich mit einer zweiten Lage Tüll ausgestattet ist.

 Ja, mir ist bewusst, dass weder das Trägerhemdchen, die Leggins, der moderne Reifrock noch der Tüll-Petticoat historisch korrekt sind. Bei Unterwäsche leg ich keinen Wert auf historisch korrektes Arbeiten, mir kommt es ausschließlich auf das Erzielen der erforderlichen Silhouette an. 

 

Bluse, Rock und Jacke:
Die Bluse ist eine alte Trachtenbluse, bei der die engen Ärmel durch weite Ärmel aus weißen Seidenjacquard ersetzt wurden.
Der Damast lag mit 160 cm sehr breit, daher reichten drei Bahnen des Damasts für den Rock aus. Den unteren Rocksaum zieren ein Streifen hellgrüner Shantung, ein Streifen flaschengrüner Damast und als Abschluss ein breiter Streifen petrolfarbener Samt. Der Rockbund wird im Rücken mit einem goldenen Knopf geschlossen.
Die Jacke ist aus flaschengrünem Damast und komplett mit dunkelgrünen Futtertaft gefüttert. Damit die Jacke schön glatt fällt, wurde auf die Taillenabnäher, Seiten- und Rückennähte Rigeline aufgenäht. Die Schößchen und ausladenden, geschlitzten Ärmel sind wahre Stofffresser; allein in der Jacke stecken ca. 3 m Damast, Bügeleinlage und Futterstoff. Die Jacke ist mit petrolfarbenen Samt bzw. hellgrünen Shantung besetzt und wird vorne mit petrolfarbenen Knöpfen geschlossen. Den Kragen ziert eine alte Brosche mit einem großen, grünen Halbedelstein.

Zubehör:
Ich mochte keine Schute tragen und hab mir stattdessen ein kleines Flachhütchen gemacht, das mit Hilfe eines eingenähten Haarkämmchens und einigen Haarnadeln in der Frisur festgesteckt wird. Die Basis für das Hütchen sind zwei Schulterpolster, die ich mit dem petrolfarbenen Samt bezogen und mit einer petrolfarbenen Posamentenborte, hellgrünen Häckelspitze, Bändern und Schleifen aus den Kleidstoffen, verschiedenen Kunstblumen, einem Strassknopf und einer Draht-Kunstharzblumen-Swarovski-Kristall-Applikation von JOOP! verziert habe.
Aus Verschnittstücken hab ich ein kleines Beutelchen für die kleinen Geheimnisse einer Dame genäht und selbiges mit Murano-Glasperlen und Perlenkappen verziert. Zu den Ensemble trage ich dunkelgrüne Stiefeletten, petrolfarbene Lederhandschuhe und einen schwarzen Schirm mit Messinggestänge aus den 1960er Jahren.

Geplante Kombinationsvariante:
Es sind noch ca. 3 m Damast und 2 m Baumwollsamt übrig. Aus diesen Resten werde ich mir nach der Winterpause ein Balloberteil und einen alternativen, zweistufigen Überrock machen.

 

Material: ca. 200 Euro
8 m flaschengrüner Damast mit Rosenmuster aus Baumwolle, 4 m petrolfarbener Baumwollsamt, 2 m hellgrüner Shantung, 6 m dunkeltrünen Futtertaft, 12 dunkelgrüne Knöpfe, 1,5 m weißer Seidenjacquard, 8 m blauer Tüll, 1,5 m cremefarbener Atlas, ca. 6 m Federstahl, Korsettschnur, 1 Päckchen Ösen, 1,5 m Rigeline (aufnähbares Miederband) und Bügeleinlage.

Mein Sarabande- Kleid

Bild von Madame Brouillard
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Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.3 (26 Bewertungen)

Hier mein Beitrag zum Kreativwettbewerb. Ich möchte mein Kleid einreichen, dass ich zur diesjährigen Sarabande trug. 

Sarabande Gothic-Kleid

Der Oberstoff ist ein sehr schön schimmernder, gemusterter Seidenstoff. Der Kontraststoff ist ein wattierter Spitzenstoff mit Ornamenten aus Samt darauf. Und dann noch massenhaft verschiedene Borten, Bänder, Perlen, Pailletten und alles was das Herz begehrt ^^. Mein Ziel war ein einzigartiges Ballkleid, welches sowohl historisierende Elemente, aber auch Fantasy- und Gothic- Inspirationen haben sollte. 

Der Dreispitz wurde dann später noch mit einem Schmetterling, einer getrockneten Rose und ungefähr 30 Federn bestückt. Ich habe dazu einen Rohling genommen, in neu bezogen, und die Form etwas verändert. Später (oberes Bild) kam noch eine offene Gran Gola hinzu, welche auch aus dem roten Stoff gefertigt ist und am äußeren Rand mit einer Spitzenborte versehen wurde.

 

Sarabande Gothic-Kleid

Das Innenfutter ist schwarz, geschlossen wird das Kleid hinten mit einer Schnürung, welche mit Korsettstäben verstärkt ist. 

Sarabande Gothic-Kleid

Ich hoffe, es gefällt :)

 

Yue vom Nordpol und Prinzessin Azula aus "Avatar-The last Airbainder"

Bild von princessadrelia
3.45
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.5 (20 Bewertungen)

Da meine Tochter und ich dieses Jahr in Fasching ein "Team" bilden wollten, das heißt, ein Thema gemeinsam darstellen wollten fiel unsere Wahl auf zwei Figuren der Lieblinsserie meiner Tochter: Prinzessin Yue vom Nordpol und Feuerprinzessin Azula.

Yue vom Nordpol und Prinzessin Azula aus 'Avatar - The last Airbainder'

Azula: Prinzessin Azula ist die Tochter des Feuerlords Ozai und eine richtige Kriegerprinzessin. Meine kleine Azula trägt ein zweiteiliges Outfit, angefangen mit einem Unterkleid aus Kunstleder. Dieses Unterkleid habe ich mit Streifen aus rotem Leder zuerst beklebt und dann nochmal angenäht, damit nichts verrutscht. Es sollte wie das Original an eine Art Rüstung erinnern. Die Ärmel sind am Unterkleid angenäht und aus warmen Polarfleece in rot, damit Azula im Winter nicht frieren muss. Darüber trägt sie eine Art kurzen Poncho, ebenfalls aus schwarzem Kunstleder mit einem hohen Stehkragen aus rotem Leder und goldner Borte verziehrt. Am Rücken wird der Kragen mit Satinbändern geschnürt, damit sie bequem hindurch schlüpfen kann. Für die Arme schnitt ich Armstulpen aus dickem braunem Leder zurecht und malte mit Acryllack goldene Flammen auf. Auch diese Stulpen werden an der Unterseite mit Bändern geschnürt. Dazu kamen Beinschoner aus weichem schwarzen Kunstleder mit dem Feueremblemen, die mit je zwei Bändern an die Beine geschnürt werden. Zuletzt noch ein Gürtel mit dem Feuerwappen aus Fimo und mit Straßsteinen verziehrt, Azulas Frisur nachgebaut und Voila!

Prinzessin Azula aus 'Avatar - The last Airbainder'

Mein Kostüm der Prinzessin Yue gefiel mir gleich in der Serie sehr gut, Yue ist die Prinzessin vom Wasserstamm der in einer riesigen Festung aus Eis am Nordpol lebt. Das Kleid habe ich aus fliederfarbenen Polarfleece nachgeschneidert, den ich dann mit Borten aus blauem und demselben fliederfarbenen Fleece verziert habe. Rund herum, am Rocksaum und den Ärmeln sowie in der Kapuze habe ich Eisbärenfell (kein echtes ;-) verwendet, denn schließlich ist es Nordpol unheimlich kalt und Yue muss warm eingepackt werden. Hinten hat das Kleid eine lange, eckige Schleppe. Darunter trage ich einen Rock aus silbernen Mircofaserstoff der herrlich schön fällt und ganz leicht ist. Dazu noch ein Gürtel aus blauem Fleece und cremefarbene Handschuhe. Um Yue`s Frisur einigermaßen nachzubauen kaufte ich noch eine weiße Perücke die ich dann zu ihrer Frisur umgestaltete. Die drei Haarbänder werden von selbstgemachten Spangen aus Fimo gehalten die den Mond und das Wasser symbolisieren sollen. Um den Look zu komplettieren trage ich strahlend blaue Kontaktlinsen.

Yue vom Nordpol und Prinzessin Azula aus 'Avatar - The last Airbainder'
Yue vom Nordpol und Prinzessin Azula aus 'Avatar - The last Airbainder'

Robe à la Polonaise

Bild von Saahre
2.95652
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (23 Bewertungen)

Die Robe à la Polonaise war besonders in den 1770er Jahren populär. Die Bodice wird vorne geschlossen, der üppige Rock läßt sich auf der Rückseite mittels Bändern hochraffen. Darunter trägt man einen Petticoat, der reichhaltig dekoriert sein kann (z.B. gequiltet, bestickt oder mit Rüschen versehen). Ein Hüftkissen oder kleine Poschen (Pocket Hoops) sorgen für den nötigen Stand.
(Auszug aus Nehelenia patterns)

Von Nehelenia habe ich im September lezten Jahres meine Schnittmuster bezogen, und kann nun guten Gewissens sagen, das Kleid vollendet zu haben!

Bild 1: fertige Robe (nicht hochgesteckt)

Robe à  la Polonaise

Bild 2: Detailansicht

Robe à  la Polonaise

Bild 3: Robe (unfertig rückansicht hochgesteckt)

Robe à  la Polonaise

Bild 4: Unterwäsche (Chemise, Korsett und Poschen)

Robe à  la Polonaise

Kleid im Dandy-Look

Bild von stoffe.de
2.5
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 2.5 (8 Bewertungen)

Kleid im Dandy-Look

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