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Mittelalter Basiskleid/Unterkleid

Bild von Fjalladis
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Anleitung Mittelalterbasiskleid

 

Ich habe vor einiger Zeit eine Anleitung für Mittelalterüberkleider geschrieben. Nun möchte ich euch zeigen, wie auf zwei Arten passende Unterkleider herstellt.

Natürlich gab es im Mittelalter nicht „das“ Schnittmuster, aber es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Kleidern. Daher ist diese Anleitung nicht als 100% historisch belegt anzusehen, sondern vielmehr als historisierend für Mittelalterfeste und Fantasytreffen.

 

Material:

Ihr solltet Leinen wählen. Je nach Körpergröße braucht ihr natürlich unterschiedlich viel, daher kann ich an dieser Stelle schlecht ein Maß angeben.

Für rein historisierende Zwecke ist natürlich auch Baumwolle möglich, dies ist jedoch im Mittelalter keine allgemein zugängliche Faser gewesen.

Wahlweise sollte es weißes Leinen sein, aber natürlich ist die Farbe eurer Fantasie auch geeignet.

 

Schnittmuster:

An dieser Stelle seht ihr zwei Schnittmuster. Die erste Variante ist authentischer, die zweite einfacher.

a) Körperlänge Schulter bis Boden + 5cm

b) Körperumfang durch 2 an der breitesten Stelle + 10-15%, außerdem sollte an dieser Stelle gemessen werden, ob man durch ein Band dieser Länge (also ohne durch 2) noch hindurchschlupfen könnte, d.h. ob man das Kleid später über den Kopf ziehen kann. Dies ist oft an den Schultern kritisch, also bitte in Ruhe ausprobieren. Sollte das Kleid später zu eng sein, kann man vorne noch eine Schnürung einbauen, es ist also nicht verloren.

c) Ärmellänge

d) Ärmelumfang an der breitesten Stelle + Toleranz

e) ca. 15 breit x 20 hoch, je nach Größe variieren, durchschneiden (nicht historisch, aber einfacher

f) Taille bis Boden

Nahtzugaben nicht vergessen!

 

Variante 2 ist dann die volle Stoffbreite, sodass die Seitenkeile bereits inbegriffen sind. Vorne fehlt jedoch natürlich Weite.

 

Nähen:

Teile ausschneiden, umsäumen. Schlitze einfügen (Variante 1).

Seitliche Keile an das hintere Teil nähen, rechts auf rechts und den hinteren Keil in den Schlitz einfügen.

Vorne den Keil einfügen.

Bei Variante 2 entfällt dies.

Vorderseite und Hinterseite rechts auf rechts an der Schulternaht zusammen nähen.

Nun die Schulternaht schließen. Die Zipfel und die Ärmel wie auf der Zeichnung zu sehen an das Vorder- und Rückenteil annähen.

Danach werden die farbigen Linien geschlossen, d.h. die Seiten- und untere Ärmelnaht. Orange auf Orange. Hellblau auf Hellblau.

So, zuletzt noch den Ausschnitt umnähen oder verzieren, ebenso die Enden der Ärmel.

Kleid auf gewünschte Länge ablängen.

 

Fertig!

 

Hier nochmal der Hinweis: Sollte das Kleid später zu eng sein, kann man vorne noch eine Schnürung einbauen, es ist also nicht verloren. Einfach einen Schlitz einfügen,

Nähanleitung: Buchhülle für gebundene Bücher

Bild von irea
5
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Diese Buchhülle ist einfach und sehr schnell gemacht und außerdem ein tolles Geschenk für jeden Bücherwurm.

 

 

Die Buchhülle eignet sich super dafür, gebundene Bücher oder dicke Taschenbücher zu transportieren, die nicht in schmale Hüllen passen (die immer auf Taschenbücher ausgelegt sind).

 

Material:

  • ein Reststück Filz
  • Borte
  • zwei Knöpfe
  • Stickgarn

 

1. Die Teile zuschneiden: ein Rechteck mit den Maßen 50 cm x 25 cm, das wird der Hauptteil der Buchtasche. Dann noch zwei kleine Rechtecke mit den Maßen 16 cm x 4,5 cm zuschneiden, das werden die Seitenteile.

Die Kanten möglichst gerade und sauber schneiden, da sie nicht versäubert werden und außen bleiben.

2. Jetzt einen Streifen an eine Kante des großen Rechteckes legen, sodass die jeweils langen Kanten sich treffen. Schmal absteppen und mit der anderen Seite wiederholen

.

Das obere Ende des schmalen Streifens, das später an der Vorderseite der Buchhülle der Eingriff wird, zusätzlich mit einem schmalen Zickzack-Stick verstärken.

 

3. Jetzt die schmale Seite des Streifens an die Hülle annähen. Dabei die Naht nur bis kurz vor dem Ende des Streifens gehen lassen. Auf der anderen Seite wiederholen.

 

4. Nun die übriggebliebene Längsseite des Streifens an die Hülle nähen. Jetzt müsste die Form der Buchhülle klar zu erkennen sein - wir sind ja auch schon fast fertig!

 

5. Jetzt an den Rand des "Deckels" eine Borte annähen.

 

6. Die Knöpfe in Position bringen: einen in die Mitte des Deckels, einen auf die untere Vorderseite aufnähen.

 

7. Ein Stück Stickgarn unter dem Knopf am Deckel festmachen. Damit kann die Buchhülle nun 8-förmig mit dem unteren Knopf geschlossen werden.

 

Viel Spaß beim Nähen!

Mittelalter Tunika

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Mittelalter Tunika

Nachdem ich vor einiger Zeit eine Anleitung für ein Damengewand des Mittelalters geschrieben habe, darf nun auch die Männerkleidung nicht zu kurz kommen.

Die Tunika kann als Basisgewand des mittelalterlichen Herren angesehen werden, da sie über mehrere Jahrhunderte von den verschiedensten Ständen getragen wurde. Daher eignet sich eine einfache Tunika aus Leinen sehr gut als Einstiegsgewand für den heimischen Mittelaltermarkt.

Verlängert man den Schnitt in der Länge (mit a gekennzeichnet), erhält man ebenfalls ein gutes Basiskleid für die mittelalterliche Frau. Die Ärmel sollten dann evtl. auch etwas enger geschnitten werden.

 

Materialien:

- Papier, Stifte, Lineal etc. zum Zeichnen des Schnittmusters

- je nach Größe des Trägers mehrere Meter Leinen, genaue Menge lässt sich leicht berechnen, wenn alle Schnittmuster gezeichnet wurden

- evtl. Borten, je nach Reichtum der dargestellten Persönlichkeit

 

Das Schnittmuster:

In der Skizze ist bereits zu erkennen, dass eine Tunika im Grunde aus eckigen Teilen besteht. Es gibt keine komplizierten Biegungen etc.

Alle Maße sollten großzügig genommen werden, um Bewegungsfreiheit sicher zu stellen. Außerdem wird das Gewand über den Kopf gestreift und lediglich durch einen Gürtel auf Figur gebracht.

Die beiden blauen Teile sind Vorder- und Rückseite. A ist die gewünschte Länge, meist von Schulter bis knapp übers Knie gemessen, b die spätere Weite. Oben sollte sich nach dem Umfang des Brustkorbes gerichtet werden + 10-20 cm Toleranz (je nach Größe) je Vorder- und Rückseite zum leichten Anziehen. Nach unten erweitert man den Schnitt, sodass er schräg auseinander läuft. Dadurch erhält man mehr Bewegungsfreiheit. Der Buchstabe e symbolisiert den Halsausschnit. Hier sollte man  klein anfangen und dann erweitern, bis der Kopf hindurch passt.

Die beiden grünen Teile sind die Ärmel. C richtet sich nach der Länge: Kurzarm- oder Langarmtunika. D ist die Weite des späteren Kleidungsstückes. Hier sollte sehr großzügig gemessen werden! Es ergibt sich ein fast quardatischer Schnitt.

Die gelben Ecken (f) sind kleine Zwickel, um mehr Bewegungsfreiheit zu erreichen. Je zwei Zwickel ergeben ein Drachenförmiges Stückchen, eines ist ein Dreieck, das bei Damen- oder Kindergrößen mindestens 10-15 cm Länge an der längsten Kante haben sollte, bei Männern noch deutlich mehr.

Umsäumen nicht vergessen! Mittelalterkleidung leidet sonst mit der Zeit sehr.

 

Nähen:

Zuerst sollten Vorder- und Rückseite an der Schulternaht zusammengefügt werden. Nun kann Borte am Ausschnitt aufgenäht werden.

Dann werden die Ärmel angenäht und die Zwickel angesetzt. Borten am Ärmel- und Tunikasaum sollten jetzt befestigt werden. Jetzt sieht es aus wie die Skizze des Schnittmusters.

Zuletzt werden die Seitennähte der Vorder- und Rückseite zusammen genäht und die Ärmel geschlossen.

Fertig!

Nähanleitung: Der Rock in 30 Minuten

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Der schöne Rock in nur 30 Minuten

Einen schönen Rock kann man ganz schnell auch ohne den Schnitt nähen.

Der Rock ist schick und bequem.

 

Was wird gebraucht?

-          Stoff ca. 140 x 140 cm(passt für alle Größen)

-          Nähmaschine, Nähgarn, Schere, Maßband

 

1.       Als erstes nimmt man ein Stoffquadrat ca. 140 x 140 cm.

 

2.      Dann faltet man den Stoff zu einem Dreieck.

 

3.      Man legt das Dreieck mit der Spitze nach oben und dann schneidet man ca. 15 cm von oben in einem Bogen. Dies wird die Taille sein, man sollte an der Stelle überprüfen, ob man da rein passen würde. Wenn das Loch zu weit ist, ist es nicht schlimm, denn es kommt noch der Bund dazu.

 

4.       Nun schneidet man aus dem Stoff ein Band ca. 10 cm breit und 100cm lang, dies wird der Bund sein. Die Länge 100 cm sollte ausreichen, ggf. sollte man den Bund etwas länger machen.

Nun den Bund an den Rock annähen. Dafür Bund und das Rockteil jeweils vordere an vordere Seite legen und von innen nähen. Anschließend den Bund umschlagen und wieder von innen nähen. So verhindert man die unschönen Stiche auf der Vorderseite des Rockes. Beim Nähen soll man ein kleines Loch für das Einfädeln des Gummibands frei lassen.

5.      Jetzt nur noch ein Gummiband rein und der Rock ist fertig.

Nähanleitung: Kleid

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Sommer Kleid aus 130 cm Stoff, breit 140 cm.

1. Sie brauchen Stoff der 100 cm breit und 70 cm lang ist z.B. Jersey
2. Zeichen Sie Vorderseite und Rückseite auf den Stoff.

Schnitteile aufzeichnen mit Schneiderkreide
3. Alles ausschneiden.

Schnitteile aussschneiden mit Schere
4. Dann nähen Sie Schulter Vorder- und Rückseiten zusammen.

Schulternähte schließen

Seitennähte schließen
5. An den Hüften nähen Sie einen unteren Rock 140 cm breit und 50 cm lang an.

Hüftpasse wird angenäht
7. Sie können auch Arme machen.

8. Fertig!

fertiges Kleid, selbstgenäht

Schnelles Bündchen oder schnell und einfach einen Saum kürzen

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Hallo Ihr Lieben,

heute gibts wieder einen Tip aus dem letzten Nähkurs.

Ich versuche den Anfängern zuliebe wieder relativ ausführlich und reich bebildert zu erklären. ;-)

 

Ihr braucht hierfür idealerweise eine Overlockmaschine - klappt aber auch mit einem "Overlock-Stich" an eurer normalen Nähmaschine (notfalls geht auch ein Zick-Zack-Stich).

 

Ich zeige euch, wie man ein schnelles und einfaches Bündchen - ohne  Bündchenware - aus dem gleichen Stoff näht, den ihr auch für den Ärmel bzw. da Hosenbein verwendet habt. Dazu müsst ihr den Ärmel bzw. das Hosenbein beim zuschneiden schon etwas länger zuschneiden als vorgeshen (genaueres hierzu folgt weiter unten).

Oder aber ihr habt eine Hose oder einen Ärmel der zu lang ist und den ihr kürzen möchtet.

 

Im folgenden ein Beispiel an einen Ärmel. So könnte das fertige Bündchen aussehen:

 

 

 

Ich habe den Stoff beim zuschneiden schon etwas länger als vorgesehen zugeschnitten. 

In meinem Fall um ca.10cm länger.

 

Ihr könnt euch die Länge die ihr zusätzlich benötigt wie folgt ausrechnen:

Die Breite des gewünschten Bündchens x 2  und dann noch zusätzlich 2 x 1cm dazu.

Meine gewünschte Bündchenbreite war hier 4cm.Also: 2 x 4cm = 8cm

Der 1cm auf jeder Seite entspricht der Nahtbreite meiner Overlockmaschine inkl. dem Abfallstreifen der dabei noch mit abgeschnitten wird.

 

Es wird verständlicher, wenn man die Bilder dazu anschaut ;-)

 

 

Der Ärmel war schon soweit fertig zusammengenäht und die rechte Stoffseite liegt aussen.

Jetzt wird des zusätzliche 10cm-Stück an der gekennzeichneten Linie rundum komplett nach links umgeschlagen / umgestülpt:

 

So sehen die zusätzlichen 10cm fertig umgeschlagen / umgestülpt aus:

Die linke Seite ist zu sehen.

 

Jetzt wird die Hälfte des umgestülpten Teils wieder zurück umgeschlagen / umgestülpt :-)

Die rechte Seite ist wieder zu sehen.

 

Und so siehts aus, wenn man auf die Ärmel-Öffnung schaut:

 

 

 

Jetzt gehts an die Overlock-Maschine bzw. an die Nähmaschine mit eingestelltem

Overlock-Stich. Notfalls wird auch ein Zick-Zack-Stich funktionieren.

Näht bitte jeweils die beiden gekennzeichneten Kanten, rundum zu einer Naht zusammen.

Eigentlich wie bei einem ganz normalen Ärmelsaum auch:

 

 

Fertig genäht siehts so aus - hier mit einer Overlock-Maschine:

(Von den beiden Kanten ist nichts mehr zu sehen - ist jetzt nur noch eine Kante)

 

 

Jetzt schlagt ihr das Bünchen wieder dorthin zurück wo es hingehört :-)

Sieht dann  so aus:

 

 

Hier seht ihr auch nochmal die von mir gewünchte Bündchenbreite von 4cm.

Stimmt also alles soweit ;-)

 

 

So sieht der Ärmel aus, wenn man von vorne reinschaut.

Die zusammengenähte Kante liegt flach nach oben gerichtet:

 

Der folgende Schritt ist optional - sieht aber ordentlicher aus und hält auch besser.

Ich würde also schon empfehlen, die innenliegende, nach oben gerichtete, flache Naht noch von der Aussenseite mit einem dehnbaren Stich abzusteppen / festzusteppen.

Sieht bei mir so aus:

 

Das war´s auch schon!  Und hier nochmal das Ergebnis am lebenden Objekt :-) 

 

Ich hoffe, ihr könnt meine Anleitung evtl. mal umsetzen und habt Spaß beim Nähen!

 

Bis zum nächsten Mal..!  :-)

 

 

 

 

 

 

Opulenter Rüschenschal aus schwarzem Organza

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Hallo,

heute möchte ich euch an dem teilhaben lassen, was wir im letzten Nähkurs für Anfänger genäht haben.

Es handelt sich um einen sexy Rüschenschal aus schwarzem Organza den ich hier günstig auf Stoffe.de gekauft habe.

Man könnte auch andere leichte Stoffe verwenden - z.B. Chiffon usw.
Einfach mal ausprobieren..!

Man kann ihn zu einem eleganten Kleid genauso gut tragen wie lässig zu einer Jeans.

Ich hab für die Anfänger unter euch wieder viele Fotos gemacht und alles möglichst ausführlich erklärt... :-)

 

Und so sieht er aus:

 

 

Los geht´s:

Ich hab hier ein Stück Organza mit einer Breite von 1,40m und 75cm Länge.Ich hab den Stoff in der Breite doppelt gelegt 

 

 

Das Stück schneide ich jetzt in 3 einigermaßen gleich große Teile - ihr müsst hier nicht ganz so genau arbeiten - kleine Unstimmigkeiten sieht man hier nachher nicht mehr.

 

Jetzt schneide ich überall die Webkanten ab.

 

Ich beginne jetzt die 3 Teile jeweils an den kurzen Kanten zu einem langen Band zusammen zu nähen und versäubere auch gleich mit einem Zick-Zack-Stich die zusammengenähten Kanten.

 

An den kurzen Kanten mit einem normalen Gradstich zusammengenäht:

 

Dann mit folgenden Zick-Zack-Stich Einstellungen versäubern:

 

Nach Versäuberung mit Zick-Zack-Stich siehts so aus:

 

 

Hier mein langes zusammengenähtes "Band":

 

Jetzt versäubere ich den kompletten Schal an allen 4 Kanten mit den gleichen Zick-Zack-Stich Einstellungen wie gerade eben. Allerdings drehe ich das Rad für die Fadenspannung jetzt vorher noch auf "0" = ganz niedrige Fadenspannung.

 

Ich lasse in diesem Fall die Stoffkante auch nicht genau in der Mitte des Nähfußes durchlaufen, sondern 3-4mm nach rechts versetzt - dann wird der Rand etwas "stabiler" (siehe Foto):

 

Nachdem ich alle Kanten versäubert habe, beginne ich jetzt mit den eigentlichen "Rüschen".

Dafür drehe ich die Fadenspannung jetzt ganz hoch auf "9" = sehr hohe Fadenspannung...

...ich wähle als Stichart einen ganz normalen Gradstich, der auch beim normalen nähen verwendet wird. Die Stichlänge stelle ich auf die größtmögliche Zahl - bei mir ist es 4,5. 

 

Wir nähen hier insgesamt 2 lange Nähte mit den oben gezeigten Einstellungen.

Ich beginne auf der rechten Seite und nähe der kompletten Länge nach 1x über den Schal.
(Auch hier muss der Abstand zum Rand nicht immer so ganz 100%ig genau sein - man wird kleine Ungenauigkeiten später überhaupt nicht sehen können).

 

WICHTIG:

Bitte unbedingt(!) am Anfang und am Ende einen Vernähstich nähen (vor und züruck nähen) - sonst geht euch der ganze Rüschenschal später auf!!!

 

Also, wie gesagt - bei dem rechten Pfeil fangen wir an.

Ihr braucht gar nichts zu machen, als "ganz normal zu nähen" - nicht ziehen, nicht schieben - einfach laufen lassen und ein bisschen die gerade Richtung halten. Die Nähmaschine macht aufgrund der Einstellungen die Rüschen jetzt von selbst.

 

Hier mal kurz ein Zwischenergebnis - so sieht der Schal aus, wenn er unter dem Nähfuß durchgelaufen ist:

 

Wenn die eine Seite fertig genäht ist, dreht man den Schal um (aber nicht auf die Rückseite - nur in die andere Richtung!) und näht auf der anderen Seite wieder zurück (roter Pfeil).

 

Und fertig ist der Rüchenschal!

Sieht gut aus - oder?!

 

Ein persönliches, einfaches, schnelles und kostengünstiges Last-Minute-Geschenk für die beste Freundin zu Weihnachten.

Viel Spaß beim nachnähen!

Machts gut - bis zum nächsten Mal!

 

 

Nähanleitung Filzblume für Taschen, als Brosche, zur Deko usw. - schnell erstellt!

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Hallo,

heute möchte ich Euch eine schnell und einfach erstellte Filzblume zeigen, die Ihr gut aus Resten machen könnt.

Hier zunächst mal das Ergebnis - so soll sie später aussehen:

 

 

 

So, nun legen wir mal los:

Ihr braucht Filzreste in den Farben Eurer Wahl.

Die Blätter hab ich einfach so von Hand zugeschnitten - ohne Schablone.

Die Größe des Kreises hab ich mir ausgedacht. Ihr könnt natürlich auch jede anderere Größe nehmen.

Wer geschickt ist, kann diese Blume auch als Miniblümchen zum Annähen herstellen herstellen - so ähnlich wie diese Satin-Röschen... ;-)

 

Nun fangt Ihr an eine Spirale zu schneiden - mein Streifen ist etwa 1,5cm breit.

 

Scheidet aber bitte nicht bis ganz ans Ende, sondern lasst am Schluss einen kleinen Kreis übrig. Ungefähr so wie auf dem Foto - das wird später der "Boden".

 

Nun schneidet Ihr mit einer Schere Wellen in den äußeren Rand des Bandes. (Wer so ein Rollenmesser mit Wellenschitt besitzt, könnte es vielleicht auch damit versuchen - hab ich nicht getestet, wäre aber vielleicht denkbar. Oder man könnte auch eine Zackenschere mal ausprobieren?!)

 

Fangt jetzt an das Band aufzurollen (von der Seite, von der Ihr auch angefangen habt zu schneiden - der "Boden" ist das Ende des Bandes)

 

Nachdem Ihr ein kleines Stück gerollt habt, fixiert es mit einem kleinen Tropfen Klebstoff. Das macht Ihr ca. alle 5cm immer wieder bis zum Ende.

 

Am Ende angekommen, könnt Ihr die Blütenmitte ggf. etwas nach unten drücken. Meine Blütenmitte hat sich während des Aufrollens etwas nach oben verschoben. Das Zwischenergebnis sollte in etwa so aussehen:

 

Klebt jetzt zuerst mal die beiden Blütenblätter unten zusammen. Danach macht Ihr noch etwas Klebstoff auf die zusammengeklebten Blätter, um sie gleich auf der Unterseite der Blüte zu fixieren.

 

 Festgeklebt sieht es so aus:

 

Bitte nochmal Kleber auf die andere Seite der Blätter - und dann kommt der "Boden" drauf! 

 

Zuklappen - fertig!

 

Und nochmal die fertige Blüte:

Ihr könnt allerhand damit aufpeppen - Mützen, Kleidung, Taschen, Dekosachen oder auch eine Brosche draus machen, indem Ihr auf der Unterseite eine Broschennadel annäht.

 

Ich hoffe, das Nacharbeiten macht Euch Spaß!

Liebe Grüße, bis zum nächsten Mal!

Nähanleitung 5-Minuten-Kaftan

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Nähanleitung Kaftan

Ihr benötigt : ein 140 x 70 cm großes Stück dünnen Stoff ( Chiffon, Seide, leichtes Polyester etc. )

Und so gehts : - den Stoff auf 70 x 70 cm zusammenlegen und am Stoffbruch die Mitte markieren - in der Mitte den Stoff nochmals falten, um den Ausschnitt auszuschneiden

Nähanleitung Kaftan

- je nach Wunsch einen Halbkreis ( Rundhalsausschnitt ) oder ein Dreieck ausschneiden ( V-Ausschnitt ) TIPP: erst etwas kleiner ausschneiden und dann probieren ob die Größe des Ausschnittes wie gewünscht passt - den Stoff wieder auffalten ( 70 x 70 ) nun von beiden Rändern aus 15 cm nach innen gehen und mit geradem Stich von unten bis 25 cm vor dem Stoffbruch nähen damit die Ärmel frei bleiben. Kaftan anprobiern und wenn gewünscht oder nötig noch die Ränder versäumen ;)

Nähanleitung Schlüsseltäschchen

Bild von paulie
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Geeignet für Anfänger!

Für ein einfaches Schlüsseltäschechen benötigst Du:
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