Futterstoff

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Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)

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Die Natur erblüht und die Sonnenstrahlen wärmen – kein Wunder, dass der Mai einer der beliebtesten Monate zum Heiraten ist. Wer dabei ein Outfit tragen möchte, das nicht jeder hat, sollte es mit Selbermachen probieren. An dieses zauberhafte Hochzeitskleid (KwikSew 3400, hier in Größe S) können sich auch Näherinnen mit wenig Übung wagen.

Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)

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Material

 

Nähanleitung

Zuschnitt
Schneiden Sie zunächst den Schnitt an der markierten Linie aus und bügeln Sie ihn bei geringer Hitze einmal trocken über, damit er glatt ist. Danach bügeln Sie den Stoff im Bruch, also rechte auf rechte Seite, Webkante auf Webkante gefaltet. Legen Sie den gebügelten Schnitt auf den gebügelten Stoff und beschweren Sie ihn mit Gewichten.
Übertragen Sie unter Beachtung des Fadenlaufs mit einem Textilzauberstift den Schnitt auf den Stoff – vergessen Sie dabei die Knipse nicht. Nun können Sie die Schnitteile zuschneiden. Bügeln Sie die Einlage zur Verstärkung auf die Schnittteile des Brustbereichs.
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähen
Die zugeschnittenen Teile können jetzt zusammen genäht werden. Die Schnitteile sind mit Nummern und mit Knipsen, die aufeinander treffen müssen, versehen. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Stecken Sie die zueinander gehörigen Schnitteile rechts auf rechts mit Nadeln fest und nähen Sie sie mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm zusammen. Bügeln Sie nach jedem Nähen die Naht auseinander. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähablauf
1. Nähen Sie zunächst die vorderen und hinteren Schnitteile des Brustbereichs zusammen. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
2. Nun nähen Sie die vorderen und hinteren Schnittteile des Rocks zusammen. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
3. Schließlich nähen Sie die vorderen Schnitteile des Brustbereichs und des Rocks zusammen. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
4. Befestigen Sie nun das Fischbein ab der oberen Kante in der Seitennaht.

5. Wiederholen Sie jetzt die Schritte 1 bis 4 mit dem Futter.

Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
6. Verstürzen Sie als nächstes die Träger und steppen Sie sie an der oberen Kante des Vorderteils (rechte Stoffseite) an. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
7. Verstürzen Sie nun das Futter mit dem Oberstoff an der oberen Kante, schneiden Sie die Nahtzugabe auf 0,7 cm zurück und steppen Sie auf der rechten Seite des Futters die Nahtzugabe ab. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
8. Schließen Sie nun erst die hintere Mitte des Oberstoffs bis zum Reissverschlussknips und danach die hintere Mitte des Futters bis zum Reissverschlussknips. Dann setzen Sie den Reißverschluss ein. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
9. Befestigen Sie jetzt die Träger an der Rückenseite. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
10. Als nächstes können Sie nun das Satinband aufsteppen. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
11. Zum Schluss schlagen Sie den Saum des Oberstoffs ein, schlagen ihn um, bügeln ihn und steppen ihn ab. Ebenso verfahren Sie mit dem Saum des Futters. Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)
Nähanleitung Brautkleid (KwikSew 3400)

Fertig! Jetzt brauchen Sie nur noch "Ja" zu sagen – wir wünschen Ihnen ein rauschendes
Fest und einen unvergesslichen Hochzeitstag!

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Bild von Miaka

Nähanleitung Stoffmäppchen

2.81818
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Dieser Schnitt ist prinzipiell ganz einfach, mal muss nur für das Schrägband recht genau nähen können.

Material:

  • 26x33cm Oberstoff. Ich nehme meistens dünnen Baumwollstoff, hab aber auch schon einen recht dicken Wollstoff genommen. Der Stoff sollte nicht elastisch und nicht zu rutschig sein, Satin u.ä. kann man mit Vliseline (Bügeleinlage) "bändigen"
  • die gleiche Menge festen Stoff (Jeans) als Futter
  • wenn der Jeansstoff nicht passt noch eine weitere Lage farblich passenden Stoff als Futter, in dem Fall wird der Jeansstoff als Zwischenfutter verarbeitet.
  • ~1m Schrägband (Baumwollschrägband lässt sich am einfachsten verarbeiten)
  • für den Verschluss ~65cm Satinband oder 1-2 Knöpe (+ Knopflochgarn für handgestochene Knopflöcher oder eine Knopflochfunktion an der Maschine) - oder was einem als Verschluss sonst so einfällt


Als erstes wird ein Stoffrechteck mit den Maßen 26x33cm zugeschnitten (Maße des fertigen Mäppchens sind dann 26x12cm), die beiden unteren Ecken werden abgerundet. Je größer die Rundung ist, desto leichter lässt sich nachher das Schrägband annähen. In meiner Zeichnung sind die Rundungen etwas zu klein geworden.
Dieses Rechteck braucht ihr aus dem Oberstoff, dem Jeansstoff und (falls vorhanden) dem Futterstoff.
Die Rechtecke werden links auf links exakt aufeinander gelegt. Bei einem extra Futter liegt der Jeansstoff zwischen den beiden Stofflagen. Das ganze bügelt man am besten an dieser Stelle nochmal und sichert es mit ein paar Stecknadeln.
Dann werden alls Stofflagen zusammen versäubert, dabei muss man darauf achten, dass sich nichts verschiebt.
Genau genommen wäre das Versäubern gar nicht nötig, weil die Kanten nachher alle mit Schrägband eingefasst werden, ich nutze diesen Schritt nur, um alle Lagen zunächst mal zu verbinden. Man kann das ganze auch einfach mit ein paar Stichen heften, ich finde aber dass es mit einem großen Zickzackstich am einfachsten geht.

In den folgenden Bildern ist der Oberstoff immer grün, das Futter orange dargestellt.

Die obere (gerade) Kante wird dann mit Schrägband eingefasst. Wie das geht kann man bei Natron&Soda (hier) nachlesen, ich erklär das nicht nochmal ;)

Nun wird das ganze Gebilde gefaltet, wie genau sieht man (hoffentlich ^^) am Bild. Der gefaltete Bruch (grün dargestellt) ist 11cm von der Schrägband-Kante entfernt.
Diesen Bruch kann man erstmal plattbügeln und die Außenkanten des Mäppchens, das man langsam als solches erkennen kann, absteppen. Ich sicher sie allerdings nur mit Stecknadeln, das reicht auch.

Wer einen Satinband-Verschluss haben will, muss das Band nun annähen. Dafür wird es so gefaltet, dass ein längeres und ein kürzeres Ende entstehen. Das Band wird dann mit dem Bruch an die Mitte der Oberkante des Mäppchens (welch schöne Wortkonstruktion, aber das Bild zeigt was ich meine) gesteckt und evtl. mit ein paar Stichen gesichert.Richtig angenäht wird es nachher mit dem Schrägband.

Nun wird die komplette Außenkante mit Schrägband eingefasst. Das ist etwas friemelig, vor allem weil es von beiden Seiten schön aussehen sollte. Bei mir wird es am besten wenn ich nach dem ersten Schritt (also nachdem ich das offene Band angenäht habe) die Nahtzugabe an den Rundungen und an Stellen mit vielen Stofflagen 1-2mm zurückschneide, das muss man aber einfach ausprobieren. An dieser Stelle tut man sich einen großen Gefallen wenn man Baumwollschrägband nimmt. Wenn man das ganze aus einem glänzenden Stoff macht und unbedingt Satinschrägband haben will, sollte man möglichst dickes (also auch festes) nehmen, das kostet im Zweifelsfall ein bisschen mehr, lässt sich aber besser verarbeiten.
Um schöbne Abschlüsse zu bekommen faltet man das Schrägband nach dem Ansteppen einmal um die offene Kante, erst dann wird es eingeschlagen und zum 2. mal festgesteppt.

Wer das ganze mit Knöpfen schließen will macht jetzt noch Knopflöcher und näht die Knöpfe an, die ungefähre Position seht ihr auf dem Bild.

Am Ende wird das (fertige, hurra!) Mäppchen nochmal gebügelt. Für den Satinbandverschluss wird das längere Ende einmal um das Mäppchen gewickelt, dann bindet man eine Schleife mit den beiden Enden. Wie Knöpfe funktionieren sollte klar sein ;)
 

Und so kann das ganze aussehen:
geschlossen:

offen:

Rückseite:

Andere Varianten:

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