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Geschenk

Nähanleitung Adventskalender/Präsentütchen

Bild von Crystalier
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Eigene Bewertung: Keine

Mit dieser Anleitung könnt ihr kleine Tütchen für einen Adventskalender oder kleine Präsente anfertigen.

 

Ihr benötigt dazu:

  • Weihnachtsstoff
  • Passenden Garn
  • Textilfarbe

 

Schritt 1

Zunächst müsst ihr euch überlegen wie groß die Tütchen werden sollen und ein dementsprechend großes Stück Stoff schneiden. Bitte bedenkt dabei, dass ihr die Nahtzugaben (ca. 2cm) einrechnet  und bedenkt, dass das Stoffstück quasi doppelt so groß sein muss. Damit ist gemeint, dass wenn ihr die Tütchen 20cm lang und 10 breit sein sollen, dass ich ein Stück Stoff schneidet, welches 40cm lang ist bzw. sogar 44cm, da ihr die Nahtzugabe mit einrechnet.

 

Schritt 2

Nachdem ihr euer Stück Stoff geschnitten hab, müsst ihr den Stoff an beiden kurzen Seiten 1cm umschlagen, glatt bügeln und dann absteppen

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 3

Danach schlagt ihr den Stoff rechts auf rechts, sodass beide abgesteppten Seiten übereinander liegen. Nun könnt ihr die langen Seiten absteppen

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 4

Nun könnt ihr den überflüssigen Stoff an den Seiten abschneiden und das Tütchen umstülpen. Und schon seid ihr fertig. Ihr könnt nun noch mit Texttilfarbe eine Zahl auf das Tütchen schreiben und aus den Stoffresten Bänder zum zu binden schneiden.

Opulenter Rüschenschal aus schwarzem Organza

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Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Hallo,

heute möchte ich euch an dem teilhaben lassen, was wir im letzten Nähkurs für Anfänger genäht haben.

Es handelt sich um einen sexy Rüschenschal aus schwarzem Organza den ich hier günstig auf Stoffe.de gekauft habe.

Man könnte auch andere leichte Stoffe verwenden - z.B. Chiffon usw.
Einfach mal ausprobieren..!

Man kann ihn zu einem eleganten Kleid genauso gut tragen wie lässig zu einer Jeans.

Ich hab für die Anfänger unter euch wieder viele Fotos gemacht und alles möglichst ausführlich erklärt... :-)

 

Und so sieht er aus:

 

 

Los geht´s:

Ich hab hier ein Stück Organza mit einer Breite von 1,40m und 75cm Länge.Ich hab den Stoff in der Breite doppelt gelegt 

 

 

Das Stück schneide ich jetzt in 3 einigermaßen gleich große Teile - ihr müsst hier nicht ganz so genau arbeiten - kleine Unstimmigkeiten sieht man hier nachher nicht mehr.

 

Jetzt schneide ich überall die Webkanten ab.

 

Ich beginne jetzt die 3 Teile jeweils an den kurzen Kanten zu einem langen Band zusammen zu nähen und versäubere auch gleich mit einem Zick-Zack-Stich die zusammengenähten Kanten.

 

An den kurzen Kanten mit einem normalen Gradstich zusammengenäht:

 

Dann mit folgenden Zick-Zack-Stich Einstellungen versäubern:

 

Nach Versäuberung mit Zick-Zack-Stich siehts so aus:

 

 

Hier mein langes zusammengenähtes "Band":

 

Jetzt versäubere ich den kompletten Schal an allen 4 Kanten mit den gleichen Zick-Zack-Stich Einstellungen wie gerade eben. Allerdings drehe ich das Rad für die Fadenspannung jetzt vorher noch auf "0" = ganz niedrige Fadenspannung.

 

Ich lasse in diesem Fall die Stoffkante auch nicht genau in der Mitte des Nähfußes durchlaufen, sondern 3-4mm nach rechts versetzt - dann wird der Rand etwas "stabiler" (siehe Foto):

 

Nachdem ich alle Kanten versäubert habe, beginne ich jetzt mit den eigentlichen "Rüschen".

Dafür drehe ich die Fadenspannung jetzt ganz hoch auf "9" = sehr hohe Fadenspannung...

...ich wähle als Stichart einen ganz normalen Gradstich, der auch beim normalen nähen verwendet wird. Die Stichlänge stelle ich auf die größtmögliche Zahl - bei mir ist es 4,5. 

 

Wir nähen hier insgesamt 2 lange Nähte mit den oben gezeigten Einstellungen.

Ich beginne auf der rechten Seite und nähe der kompletten Länge nach 1x über den Schal.
(Auch hier muss der Abstand zum Rand nicht immer so ganz 100%ig genau sein - man wird kleine Ungenauigkeiten später überhaupt nicht sehen können).

 

WICHTIG:

Bitte unbedingt(!) am Anfang und am Ende einen Vernähstich nähen (vor und züruck nähen) - sonst geht euch der ganze Rüschenschal später auf!!!

 

Also, wie gesagt - bei dem rechten Pfeil fangen wir an.

Ihr braucht gar nichts zu machen, als "ganz normal zu nähen" - nicht ziehen, nicht schieben - einfach laufen lassen und ein bisschen die gerade Richtung halten. Die Nähmaschine macht aufgrund der Einstellungen die Rüschen jetzt von selbst.

 

Hier mal kurz ein Zwischenergebnis - so sieht der Schal aus, wenn er unter dem Nähfuß durchgelaufen ist:

 

Wenn die eine Seite fertig genäht ist, dreht man den Schal um (aber nicht auf die Rückseite - nur in die andere Richtung!) und näht auf der anderen Seite wieder zurück (roter Pfeil).

 

Und fertig ist der Rüchenschal!

Sieht gut aus - oder?!

 

Ein persönliches, einfaches, schnelles und kostengünstiges Last-Minute-Geschenk für die beste Freundin zu Weihnachten.

Viel Spaß beim nachnähen!

Machts gut - bis zum nächsten Mal!

 

 

Nähanleitung: 10-Minuten-Tatüta (Taschentüchertasche) super einfach - optimal für Nähanfänger

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Hallo,

heute zeige ich euch, wie ihr eine super schnelle, einfache und saubere Tatüta nähen könnt. (siehe Foto 1)

 

 

 

Ich selbst hab diese Tatüta vor nicht allzu langer Zeit mal in einem Nähkurs gesehen - so einfach, so schnell!

Man kann super Reste verwerten, da die Baumwollstoff-Teile nicht allzu groß sind (max. 13x16cm pro Stück).

Ein Schnittmuster im eigentlichen Sinne ist auch nicht notwendig. Ihr erstellt euch lediglich eine einfache rechteckige Schablone.

 

So, nun fangen wir mal an:

 

Ihr braucht 4 gleich große Stoffstücke aus nicht dehnbarem Stoff - optimal wäre dünner Baumwollstoff.

Ich würde für die beiden Oberteile den gleichen Stoff nehmen. Für die Unterseite habe ich hier auch 2x den gleichen Stoff genommen - kann man aber alles machen, wie man möchte..!

 

Schneidet ein Rechteck in den ungefähren Maßen von je 13 cm x 16 cm zu (muss nicht 100%ig gerade sein, da später der überstehende Stoff noch abgeschnitten wird. (siehe Foto 2). Deshalb geht das auch alles hier ziemlich schnell..!

 

 

Jetzt faltet und bügelt Ihr die beiden zukünftigen "Oberteile" (hier Rosenstoff) jeweils der Länge nach in der Mitte zusammen. Die beiden unifarbenen Stoffteile (blau) bilden das "Unterteil". Diese beiden Stoffteile legt Ihr links auf links einfach deckungsgleich übereinander. (siehe Foto 3)

 

 

Näht die Oberteile an den geschlossenen Kanten ca. 0,5 cm breit ab. (siehe Foto 4)

 

 

Die beiden Oberteile legt ihr nun ebenfalls deckungsgleich auf die blauen Stoffteile und zwar so, dass die geschlossenen Kanten der Oberteile in der Mitte aneinander stoßen (siehe Foto 5)

 

 

Fixiert alle 4 Stoffteile mit Stecknadeln, damit beim nähen nichts verrutscht. (siehe Foto 6)

 

 

Schneidet euch aus Papier eine einfache rechteckige Schablone - 8,5 cm breit und 13,5 cm hoch.

Diese faltet ihr nun einmal der Länge nach in der Mitte, dass man den Falz erkennen kann - wieder auffalten!

Legt die Schablone zentriert auf den Stoff auf, so dass der Falz auf den aneinanderstossenden Kanten der Oberteile liegt. (siehe Foto 7)

 

 

Zeichnet den Umriss der Schablone mit einem Stift nach, der sich wieder auswaschen läßt oder verwendet Schneiderkreide oder ähnliches. 

Wenn ihr die Schablone wieder weg genommen habt, seht ihr die Linien auf denen gleich genäht wird. (siehe Foto 8)

 

 

Auf Foto 9 habe ich bereits auf den Linien genäht.

 

 

Schneidet nun ungefähr so kanpp den überstehenden Stoff ab wie auf Foto 10 zu sehen ist.

 

 

Versäubert die kleinen überstehenden Kanten mit einem Zig-Zag-Stich. 

Meine Einstellung für den Zig-Zag-Stich war 1,0 Stichlänge und 2,5 Stichbreite.

Ist das erledigt, sollte das Ergebnis ungefähr aussehen wie auf Foto 11.

 

 

Jetzt wird das ganze nur noch gewendet und die Ecken schön ausgeformt (siehe Foto 12).

 

 

 

Wenn die Taschentücher dann in ihr neues Zuhause eingezogen sind, sieht das so aus (siehe Foto 13) :-)

 

 

 

Ich hoffe, ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt und ihr habt Spaß beim nachmachen!

Ein tolles Last-Minute-Geschenk, schön für die Handtasche, fürs Auto oder auf dem Wohnzimmertisch wenn "Verschnupfte" zu Gast sind.. :-)

Liebe Grüße!

T.

Nähanleitung Haarband

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Haarband

 

Material:

Stoffrest ca. 15cm x 50cm,

10cm Miederband oder ein breites Gummiband,

Garn, 

Maßband,

Schere,

Lineal,

Schneiderkreide,

Nadeln

 

Zuschneiden:

Zuerst Kopfumfang messen, dann einen Streifen zuschneiden. Breite ca. 15cm. Länge entsprechend des Kopfumfangs minus 10cm berechnen. Bei elastischen Stoffen kann man das Rechteck auch noch kürzer machen.

 

 

Nähen:

Stoffbahn rechts auf rechts legen und steppen (lange Seite). 

 

Bahn wenden und die Kanten nach innen schlagen.

(Die Naht so legen, dass sie in der Mitte ist und später nicht gesehen wird. Auf dem Bild ist sie unter dem Miederband.)

Dann wird das Miederband zwischen die Kanten geschoben und festgesteckt.

 

Miederband festnähen, am besten zweimal.

Schon ist ein praktisches Haarband fertig!

 

Natürlich kann man den Stoff in der Mitte auch breiter zuschneiden und erst zum Ende hin schmaler werden lassen.

 

 

Nähanleitung Stoffrose

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 Stoffrose

 

Material:

Stoffreste ca. 10cm x 40cm, (ich habe Satin und Organza genommen, übereinander gelegt und wie einen Stoff behandelt)

Garn, 

Schere,

Lineal,

Schneiderkreide,

Nadeln

 

Arbeitsschritte:

1. Stoff rechteckig ausschneiden ca. 10cm x 40cm (Größe ist aber variabel)

2. Lange Seiten links auf links aufeinander legen und absteppen.

Achtung:Faden nur am Anfang durch kurzes rückwärts nähen sichern.

3. Streifen vor sich legen und vorsichtig am Unterfaden ziehen, damit sich der Stoff kräuselt, dabei den Stoff immer wieder Richtung Ende schieben und solange raffen, bis sich ein Kreis bildet. Faden verknoten.

4. Nun rollt man die Rose auf. Je enger gerollt wird, umso geschlossener ist sie später.

5. Rose mit ein paar Stichen per Hand zusammennähen und schon ist ein kleines Kunstwerk fertig! 

 

 

Man kann sie nun annähen, eine Brosche daraus machen, auf Stiele stecken und vieles mehr!

 

 

 

Viel Spaß damit!

 

Tipp: Mit Rosenholzöl duften sie herrlich. 

Nähanleitung Baskenmütze

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 Baskenmütze

 

 

Kopfumpfang 56cm

 

Material:

Stoffrest ca. 45cm x 65cm

Garn,

Zirkel,

Schneiderkreide,

Schere, 

Nadeln

 

Zuschneiden:

Auf einem Blatt Papier mit dem Zirkel einen Kreis mit dem Durchmesser von 30cm und einen mit 14cm aufmalen und ausschneiden. 

Von dem Stoff ein ca. zehn Zentimeter breiten und geraden Streifen abschneiden und auf 60cm kürzen.

Nun den Stoff doppelt legen und den droßen Kreis auf den Stoff übertragen, ausschneiden. Auf einen der beiden Kreise mittig den kleinen Kreis übertagen und ausschneiden.

 

Arbeitsschritte:

1. Die beiden Kreise aneinandersteppen und versäubern. (Außer bei Fleece oder Walk)

 

2. Den langen Streifen an den Enden zusammen nähen. Dann mit ausreichend vielen Nadeln, rechts auf rechts, an die untere Kante der Mütze stecken und steppen.

3. Kante nach innen umklappen, wieder feststecken und im Nahtschatten von rechts abermals ansteppen.

 

Schon ist eine Baskenmütze fertig, die man natürlich noch mit Schleifen verziehen kann.

 

Oft wird auch in der Mitte ein Knopf angenäht.

Dieser Schnitt ist selbst für Anfänger sehr leicht.

 

Nähanleitung Nackenkissen und Bezug

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Nackenkissen und Bezug nähen

 

 

 

Material:

Ein Stoffreste ca. 70cm x 30cm für das Kissen und ein Stoffrest ca. 60cmx60cm für den Bezug,

oder ein Stoffrest für den Bezug und ein Nackenkissen

Garn,

Zirkel,

Schneiderkreide,

Schere, 

Nadeln,

evtl. Füllwatte

Rest Satinband oder ein anderes hübsches Band

 

 

Arbeitsschritte:

1.

Schnittmuster:

Auf ein Blatt Papier einen Kreis mit einem Durchmesser von 15cm aufzeichnen, ausschneiden.

Stoffrest für das Kissen mittig falten, rechte Seite innen und den Kreis übertragen, auschneiden. Aus dem Rest ein Rechteck mit den Maßen 30x50cm zurechtschneiden. 

 

2. 

Kissen nähen:

Das Rechteck zu einem Schlauch nähen, dazu die beiden 30cm langen Seiten aufeinander legen (rechte Seite innen) und steppen, versäubern. 

 

Dann einen der Kreise mit Nadeln festheften, steppen, versäubern.

Zweite Seite genauso arbeiten, aber einen ca 7cm langen Spalt offen lassen zum wenden und befüllen.

 

3. 

Kissen füllen:

Es eignen sich Füllwatte, aber auch Körner, z.B. Dinkel oder Lavendelblüten.

Zum Schluss den Spalt per Hand schließen.

 

4. 

Bezug nähen:

Stoff wieder rechts auf rechts halbieren und die 60cm lange Seite absteppen, versäubern. (Wie ein Ärmel nähen)

Die beiden Seiten etwa 7cm umschlagen, evtl. festheften und nacheinander ansteppen. 

Schauch wenden.

Kissen in den Schlauch ziehen und an den beiden Seiten zuschnüren.

 

 

Fertig! Viel Spaß damit.

Sehr edel wird es mit Brokat oder Spitze.

Schmuckbeutel

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Hallo, heute möchte ich euch meine praktischste Aufbewahrungsform für meine Schmuckstücke auf Reisen zeigen :) Ihr könnt dafür gut eure Stoffreste verwenden und dafür Sorgen dass aus ihnen auch noch etwas ordentliches wird

Eines vorweg: Scheinbar kann man (oder nur ich?) im Moment keine Bilder hochladen, weswegen erstmal nur Links in der Anleitung sind. Sobald ich (oder stoffe.de ;) )das Problem behoben hat, werde ich die Bilder dann direkt hier einbinden

Als erstes wird ein kreisförmiges Stück Stoff als Beutelboden ausgeschnitten (dabei ist es hilfreich ein Schnittmuster aus Papier mit einem Zirkel zu erstellen). Ihr könnt dabei selbst entscheiden wie groß der Beutel werden soll. Bedenkt nur dass er nicht zu groß sein sollte -> für eine Tasche braucht er nämlich eine entsprechende Bodenverstärkung damit nichts durchhängt ;)
Bedenkt beim Zuschneiden des Kreises das noch eine Nahtzugabe dazukommt (ich verwende immer ~ 1cm)

Schmuckbeutel

Als nächstens braucht man ein länglicher Stoffstreifen in der Länge es Umfangs (inklusive jeweilige Nahtzugabe an der Längs- und an der Querseite) Der Stoff sollte auf jeden Fall fester sein, da er dem Beutel Stabilität gibt wenn er steht.

Schmuckbeutel

Dann werden beide Stoffteile rechts auf rechts gelegt und der Streifen Stück für Stück am Kreis mit Stecknadeln befestigt. Dabei ist es etwas knifflig schön um die Rundungen zu kommen. An den Enden wird jeweils ein kleines Stück über stehen und legen diese Teile am Ende übereinander, damit sie den Streifen mit sich selber vernähen können.

Schmuckbeutel
Schmuckbeutel

So sollte das ganze jetzt aussehen wenn es auf rechts gedreht ist :

Schmuckbeutel

Dann schneiden sie einen dickeren Streifen aus einem weicheren Stoff und wiederholen das ganze noch einmal. Wenn ihr den Beutel einfarbig macht und nur eine Stoffbahn dafür nehmt, dann verstärkt das ganze unten mit doppelt gelegtem Stoff (also da wo der rote Rand bei mir ist), da das ganze sonst aussehen würde wie ein zerknülltes Taschentuch ;)

Schmuckbeutel

Sobald das erledigt ist die Ränder oben einklappen und einmal rund um nähen, damit man einen ordentlichen Rand bekommt (bei solchen Beuteln empfiehlt es sich natürlich Stoffe zu nehmen, die nicht ausfransen, damit man nicht ewig mit versäubern beschäftigt ist)

Schmuckbeutel

Als nächstes nimmt man ein Stück einfaches Garn zur Hand und näht etwa 1,5 – 2 cm unter dem Rand einmal herum (mit Heftstichen) Das Band an den Enden NICHT verknoten!

Schmuckbeutel

So sieht der fertige Beutel jetzt aus und nun müssen sie nur noch die zwei Bänder zuziehen und einen Knoten zum Verschließen machen

Schmuckbeutel

Glückskeksanhänger

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Hiermit möchte ich Ihnen eine kleine Nähanleitung für niedliche Glückskeksanhänger zeigen - sie sind schnell und einfach gemacht (wenn man den Dreh raus hat < 3 min) und eignen sich als kleine Geschenke oder Mitbringsel.


 

Hier erstmal ein Bild von ein paar Anhängern:


 


 


 

Ich verwende für meine Anhänger Filz, im Prinzip kann man jedoch so gut wie jede Stoffart verwenden. Außerdem können sie sich entscheiden ob sie den Anhänger mit Augen und Mund machen oder nicht (ich finde sie mit niedlicher, aber das müssen sie entscheiden ;) )


 

benötigte Materialien:

-ocker/orangefarbener Filz, Reste von weißem Filz (& Faden in derselben Farbe)

-Füllwatte

-optinal: schwarzes Filz für die Augen sowie passendes Nähgarn, Schlüsselring


 


 

Optionale Angabe- wenn ihre Anhänger auch Augen haben sollen- sollten sie auch bereits aus Reststücken schwarz und weiß die Augen vorher fertigen. Dazu schneiden sie eine ihnen beliebige Augenform und Größe aus dem schwarzen Filz aus und nähen einen kleinen runden Kreis als Pupille oben drauf:


 

Wir beginnen den Anhänger selbst mit einem einfachen, runden Stück Filz (Größe bleibt ihnen überlassen - je nachdem wie groß dass Plüschi sein soll:


 

 

Dieses Stück wird einmal in der Mitte gefaltet:


 

 

Nähen sie die Augen unten links auf den Filz, dabei sollten die Augen auch etwas schräg nach unten links zeigen, damit es später mit der Glückskeksform harmoniert. Mit einem Stück schwarzem Faden können sie auch einen netten Lächelnden Mund nähen:


 

Dann wird der Glückskeks an der offenen Seite bis zu der Stelle zugenäht, an der sie den Glückskekszettel herausschauen lassen möchten:


 

Bevor sie weiternähen, legen sie ein kleines Stück rechteckigen weißen Filz (als Glückskekszettel) zwischen die zwei Filzteile und nähen es mit ein:


 

So, bevor der Rest zugenäht wird, geht es ans Füllen (ich benutze Füllwatte, sie können für einen kleinen Anhänger aber auch ruhig zu Kosmetikwatte greifen). Füllen sie den Glückskeks etwa bis auf Augenhöhe - auf keinen Fall prall füllen, sonst kann man ihn später nicht mehr in die Glückskeksform falten! Lieber im Zweifel etwas weniger reintun
 

Jetzt den Keks ganz zunähen (dabei wie gesagt darauf achten dass er auf keinen Fall prall gefüllt ist)

 

Jetzt kommt der Teil, indem der Keks entgültig zu einem Glückskeks wird. Nehmen sie hierzu die zwei Spitzen zwischen Daumen und Zeigefinger und schieben die Spitzen in die Mitte - Die Kuhle in der Mitte sollte sich jetzt automatisch füllen, wenn nicht zuviel Füllwatte drinnen ist, wenn nicht ein bisschen mit den Fingern nachhelfen

Jetzt noch kurz den mittleren Teil mit zwei, drei Nadelstichen fixieren und der Keks ist im Prinzip fertig. Hier noch eine Rückenansicht, wie der mittlere Teil von hinten aussehen sollte, damit alles passt

Wenn sie möchte, können sie jetzt noch oben an den Keks einen Schlüsselring oder eine Sicherheitsnadel verwenden, um mit ihm Taschen und Co zu verziehren :)

 

Notizbuchhülle in 15 Minuten

2.75
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 2.8 (8 Bewertungen)

Der schnellste Weg, ein häßliches Notizbuch zu verschönern, ein kleines Geschenk herzustellen und Stoffreste zu verweten.

 

Zuschnitt:

Messen Sie zunächst das Notizbuch aus, für das Sie eine Hülle nähen möchten (z.B. ein Standartnotizbuch A5)

Schneiden Sie dann vier Stofflappen gemäß dem unte gezeigten Schema zu. Geben sie rundherum 1cm Nahtzugabe.

 

 

Das Nähen:

Dem Nähen geht das sortieren vorran. Wir legen zuerst das Stoffstück vor uns hin, dass die Außenseite bilden soll. Oberseite nach oben. Die rosa gekennzeichneten Stoffstücke ergeben die Einschübe für das Buch. Diese werden rechts auf rechts gefaltet  und mit der offenen Seite bündig jeweils an die Außenkanten angelegt. Das zweite große Stück Stoff wird nun mit der Unterseite zu uns auf die anderen Stücke gelegt. Alles gut feststecken. Sollte ein Leseband gewünscht sein, sollte dies auf dem ersten Stück Stoff befestigt werden (Mitte).

 

Nun alles 1cm entfernt von der Außenkante nähen. Dabei einen 3cm langen Nahtteil offen lassen, wenn es ein Leseband gibt, sollte dazu die Selle unten genommen werden, wo nur zwei Lagen Stoff aufeinander liegen.

 

Nun  alle vier Ecken abschneiden, 

und das Nähwerk wenden. Alle Kanten gut nach außen "stoßen", bügeln. Nun eine knappe Naht entlang der Außenkante setzen. Diese schließt gleichzeitig die noch offene Stelle und legt andererseits auch fest, welche Stoffseite außen und welche Innen liegt.

Ihr könnt die Öffnung auch unsichtbar von Hand schließen, dann ist eure Buchhülle wendbar.



Viel Spaß!

 

 

 

 

 

 

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