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Nähanleitung

Nähanleitung Armbänder

Bild von Miaka
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Eigene Bewertung: Keine

 Man braucht dafür:

- Filz (der normale Bastelfilz reicht vollkommen)

- Stoffreste

- Vliesofix (klebende Bügeleinlage)

- 1 Druckknopf oder anderer Verschluss

- Dekokram



Der ganze Spaß fängt mit einem Schnitt an - die Länge des Armbands ergibt sich aus dem Handgelenkumfang + etwa 2cm für den Verschluss. Die Form ist Geschmackssache, meine Bänder sind 4cm breit und werden zu den Enden schmaler und abgerundet.

Der Schnitt wird vorbereitet und ein Rechteck in der passenden Größe aus dem Stoff geschnitten:

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Das gleiche Rechteck brauchen wir noch mal aus dem Vliesofix, das wird direkt auf die linke Stoffseite gebügelt:

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Papier abfriemeln, den Stoff mit der Klebeseite auf den Filz legen und aufbügeln. Auf dieses Stoffsandwich wird der Schnitt übertragen und das ganze ausgeschnitten:

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Um die beiden Lagen richtig zu verbinden (der Kleber hält nicht ewig) und den Stoff am ausfransen zu hindern wird einmal rundherum mit Zickzackstich genäht. Mit einer sehr kleinen Stichlänge (<1) erreicht man einen schönen, dichten Stich, durch den man kaum noch (oder gar keinen) Stoff sieht. Besonders bei stark fransenden Stoffen empfiehlt sich dieser Stich, auch wenn es ewig und 3 Tage dauert ^^

Nach dem Versäubern kann es passieren, dass das Armband sich ein bisschen wellt. Wenn nicht die Fadenspannung falsch war oder sonst irgendwas doofes passiert ist, lässt sich das einfach ausbügeln.

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Als nächstes kommt die Deko, da könnt ihr euch austoben =)

Ich habe in dem Fall eine kleine Spitzenapplikation und eine Perle aufgenäht.



Dann fehlt nur noch der Verschluss: eine Seite vom Druckknopf wird auf die rechte Seite des Armbands (Oberstoff) genäht, dabei kann man bequem durch alle Lagen durch stechen. Die andere Seite kommt auf die linke Seite (Filz), da sieht es doof aus, wenn man ganz durchsticht. Mit ein bisschen Übung kann man den Knopf nur durch die Filzlage annähen, sodass man auf der rechten Seite keine Stiche sieht und der Knopf trotzdem schön fest sitzt.

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Und fertig ^^

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Abwandlungen:

Vliesofix ist an sich nur eine Arbeitserleichterung, man kann die Stofflagen auch nur aufeinanderstecken und rundherum nähen. Ich finde es geklebt nur viel einfacher ^^

Verschlussvarianten gibt es tausende - Knopf+Knopfloch, Haken+Augen, Schnürungen... man kann die Bänder kürzer als den Armumfang machen und mit Ketten+Karabinerverschluss verbinden (mein Plan, sobald meine bestellten Verschlüsse ankommen...) etc. 

Zur Deko fällt euch bestimmt auch einiges ein =)



Auch hier wieder: wer die Armbänder zu kommerziellen Zwecken (sprich: zum Verkauf) nachnäht bekommt Haarausfall, Inkontinenz oder einfach große Probleme mit mir. Die Anleitung ist ausschließlich für den Privatgebrauch (sprich: selbst behalten oder verschenken) gedacht.

Nähanleitung Schleifen

Bild von Miaka
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Eigene Bewertung: Keine

 Irgendwann vor ca. hundert Jahren habe ich mal vorgestellt, wie ich Schleifchen aus Satinband mache - jetzt kommen die "großen Schwestern" aus x-beliebigem Stoff (wer es sich einfach machen will nimmt unelastisches Gewebe) dran.


Also so etwas:
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Vorneweg: die Schleifen legen sich am schönsten, wenn man die Schnittteile im schrägen Fadenlauf (also im 45°-Winkel zur Webekante) zuschneidet, wenn der Stoff dafür nicht reicht geht auch gerader Fadenlauf. Ich würde nur nicht empfehlen, die Rechtecke einfach irgendwie aus dem Stoff zu hacken, das sieht dann schnell eher unschön aus.

Und apropos unschön: Miene Nähmaschine zickt, deswegen sind die Nähte bei den Einzelschritten nicht so schön. Macht aber nix, wie man oben sehen kann sind die Nähte sowieso alle unsichtbar =)

Erstmal die benötigten Schnitteile - die Maße "Breite" und "Höhe" sind dabei als fertige Maße der Schleife zu sehen
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Jetzt wird genäht: alle Teile werden einmal längs gefaltet. Teil 1&3 werden jeweils an der langen Kante zusammengenäht, die beiden kurzen bleiben offen.
Teil 2 wird rundherum zugenäht, bis auf eine kleine Öffnung möglichst in der Mitte der langen Kante, die brauchen wir nachher zum wenden.
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Die Nähte werden alle erstmal plattgebügelt, bei Teil 1&3 die Nahtzugaben vorsichtig auseinanderbügeln (nur mit der Spitze des Bügeleisens über die Nahtzugabe bügeln, es sollen keine Brüche plattgebügelt werden), bei Teil 2 die Nahtzugaben an den Ecken verschneiden.
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Dann werden alle Teile gewendet. Bei Teil 2 die Ecken vorsichtig rauspulen (am besten nicht mit Stifen oder Scheren drin rum stochern, sondern die Ecken vorsichtig zwischen zwei Fingern ausrollen, das sollte es auch tun), bei Teil 1&3 die Naht möglichst mittig legen und das ganze Teil ausbügeln (jetzt wollen wir auch platte Brüche ^^)
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Alle Teile fertig gewendet und gebügelt:
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Wer auf Steppnähte steht kann jetzt alles rundherum absteppen, es empfiehlt sich auf jeden Fall, die offenen Kanten von Teil 1 zu versäubern, wenn man einen stark fransenden Stoff hat.
Die offene Stelle zum wenden kann man unsichtbar von Hand zunähen, ich lasse sie aber meistens offen, weil sie direkt in der Mitte liegt (und damit nachher unter dem Band - ja, das war eiskalte Berechnung)

Danach wird die Mitte von Teil 1&2 markiert, bei Teil 1 werden die offenen (bzw. jetzt versäuberten) Kanten leicht überlappend auf die Mitte gelegt und festgesteckt.
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Anschließend wird mit doppeltem Faden (gut verknoten!) und großen Heftstichen durch die Mitte genäht, dabei immer alle Stofflagen mitfassen. An dieser Stelle kann ich allen die es ausprobieren nur einen Fingerhut ans Herz legen ;)
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Der Faden wird angezogen, zwei- oder dreimal um die Mitte gewickelt und auf der Rückseite vernäht.
Bei Teil 2 das gleiche, nur dass wir dort natürlich nicht vorher die Enden umlegen.
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Jetzt wird Teil 2 auf Teil 3 gelegt und festgenäht - aha, es sieht nach Schleife aus:
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Jetzt kommt wieder Teil 3 ins Spiel, das an der Rückseite der Schleife mit ein paar Stichen fixiert wird:
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Anschließend wird es einmal möglichst fest um den "Knoten" gewickelt, ein bisschen eingeschlagen und an der Rückseite festgenäht. Und das wars!
Jetzt kann die Schleife an Kleidungsstücke, Haarspangen, Broschen oder sonstwo hin genäht werden. Einige Haarspangen oder Broschennadeln kann man auch einfach unter dem Band durchschieben, so wie hier:
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Nähanleitung Halswärmer

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5
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 Schon wieder ein "Testprojekt", das ich fotografisch dokumentiert und im Nachhinein für gelungen erklärt habe. Diesmal geht es um genähte Halswärmer wie diesen hier:

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An Material brauchen wir:
- Oberstoff nach Wahl - dünnere Stoffe sollten evtl. mit Vlieseline fixiert werden
- evtl. Fleece als Zwischenfutter
- Plüsch
- Satinband als Verschluss

Zugeschnitten werden zwei Rechtecke:
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Die Länge berechnet ihr aus eurer Halsweite + evtl. Zugabe von ~2cm (je nachdem wie dick der Plüsch ist trägt er ziemlich auf, wenn man also vorne keine Lücke möchte sollte man den Halswärmer länger als den Halsumfang machen) + Nahtzugabe
Die Breite des Oberstoffes ist variabel, ich habe 8cm + je 1cm Nahtzugabe gemacht -> 10cm
Die Breite des Plüschs sollte ~5cm mehr als die Breite des Oberstoffes betragen, also bei mir 13cm + je 1cm Nahtzugabe -> 15cm

Der grüne Pfeil auf dem Plüsch stellt die Strichrichtung dar, auch wenn sie auf dem Foto andersrum ist. Ein weiterer Test hat gezeigt, dass es mit diesem Strich besser aussieht.

Der Oberstoff wird (wenn nötig) mit dem Fleece verbunden und dann rechts auf rechts an den langen Kanten auf den Plüsch genäht. Dabei wölbt sich der Plüsch natürlich, weil die Stücke breiter sind - keine Panik, das ist so geplant =)
Ein Stück wird zum Wenden offen gelassen, am besten irgendwo mittig.
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Jetzt werden die kurzen Kanten zusammengesteckt und dabei das Satinband mitgefasst - das Band wird einfach mittig festgesteckt und sollte in den Kragen zeigen, nicht nach außen.
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Die Mehrweite des Plüschs wird gleichmäßig nach außen verteilt, das ließ sich leider nur blöd fotografieren, deswegen eine Zeichnung:
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Dann werden die kurzen Seiten geschlossen:
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Das ganze Gebilde wird jetzt gewendet, davon ist das Foto leider verwackelt... aber ich glaube, das kann man sich vorstellen ^^
Das offene Stück wird von Hand zugenäht und das war's auch schon!

Hier ist noch mein zweiter, in meinen Augen schöner gewordener Halswärmer mit angepasster Strichrichtung =)
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Auch hier noch eine Anmerkung in eigener Sache: ihr könnt den Halswärmer für euch, eure Freunde oder gerne auch euren Hund so oft nachnähen wie ihr möchtet, dafür ist die Anleitung ja da. Ich sehe es nur nicht sehr gerne, wenn jemand etwas nach meiner Anleitung näht und dann zum Verkauf anbietet. In meiner Welt ist eigentlich selbstverständlich, dass man das nicht macht, aber ich habe mir sagen lassen ich sollte es dazuschreiben um unangenehme Situationen zu vermeiden.

Nähanleitung Kragen / Stola

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3
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In der Anleitung geht es um diesen Kragen, den Muff ignorieren wir mal ^^

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Leider habe ich keine Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht, aber an sich ist der Kragen ganz einfach zu machen.

Ihr braucht:
Plüschstoff
Futter (ich habe mit Taft ein eher "kühles" Futter genommen, man kann auch z.B. Fleece nehmen. Mit einem schönen Futterstoff - Baumwollsamt ist edel und warm - kann man den Kragen auch wenden wie man lustig ist)
Satinband für den Verschluss

Das Schnittmuster habe ich einfach irgendwie hingebastelt, genauer kann ich das leider nicht erklären ^^ Im Prinzip sieht es aus wie ein übergroßer Blusenkragen, wer also gerade ein Blusenschnittmuster zur Hand hat kann einfach den Kragen nehmen, entsprechend vergrößern und die Rundungen hinbasteln. Platt liegend sieht der Kragen so aus, ich denke, das kriegt man hin:
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Das Schnittmuster schneidet ihr am besten erstmal aus einem billigen Stoff zu, drapiert es um die Schultern und überprüft die Form. 
Wenn der Schnitt passt wird das Teil zweimal zugeschnitten - einmal aus dem Plüsch, einmal aus dem Futter.

Jetzt werden die Satinbänder an die Ecken genäht - legt die Bänder auf die rechte Seite des Plüschstoffes, sodass sie in den Kragen und nicht nach außen zeigen und näht sie mit ein paar Stichen fest. Ungefähr so:
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Die Nahtlinie sieht man natürlich auf der rechten Warenseite nicht, sie dient auf der Zeichnung nur zur Orientierung. Wir wollen die Bänder ja nachher aus dem Kragen herausragend haben und nicht in der Nahtzugabe verknubbelt ^^

Jetzt wird Plüsch und Futter rechts auf rechts zusammen gelegt und rundherum gesteppt, dabei sollte man irgendwo eine kleine Lücke zum Wenden lassen.
Danach wird der Kragen gewendet und man kann die Näht vorsichtig ausbügeln. Ich habe den Taft auf niedriger Temperatur bügeln können ohne dabei den Plüsch plattzudrücken, das sollte man aber vorher mal an einem Reststück vorsichtig ausprobieren.
Das offene Stück wird jetzt von Hand zugenäht - wenn es in einer Rundung liegt muss man dafür die Nahtzugabe des Futters evtl. einknipsen.

Und das war's!

Noch eine Anmerkung in eigener Sache: ihr könnt den Kragen für euch, eure Freunde oder gerne auch euren Hund so oft nachnähen wie ihr möchtet, dafür ist die Anleitung ja da. Ich sehe es nur nicht sehr gerne, wenn jemand etwas nach meiner Anleitung näht und dann zum Verkauf anbietet. In meiner Welt ist eigentlich selbstverständlich, dass man das nicht macht, aber ich habe mir sagen lassen ich sollte es dazuschreiben um unangenehme Situationen zu vermeiden.

Nähanleitung Dinkelkissen

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Letztes Jahr waren diese Kissen mein Geschenke-Hit (ich gebe zu: das klingt, als wären meine Geschenke im Normalfall nicht so der Hammer...) und sie sind recht schnell und einfach genäht.

Das Kissen ist relativ lang und schmal, sodass man es sich gut in den Nacken oder um die Schultern legen kann, außerdem flach genug, um sich bei Rücken- oder Bauchschmerzen auch einfach drauf zu legen. Andere Maße sind natürlich auch möglich, ich habe die Anleitung aber genau passend für "meine" Maße geschrieben. Umrechnen sollte aber kein Ding sein ;)

Erstmal die Zutaten:
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- ein Reststück Baumwolle in den Maßen 62cm x 38cm (Nahtzugabe von je 1cm eingerechnet)
- 1kg Dinkel (gibt's zum Beispiel bei DM oder in größeren Supermärkten)
- eine Waage + Gefäß zum Abwiegen
- natürlich Nähmaschine+Garn, Schere....

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Der Stoff wird längs gefaltet und an der langen sowie einer kurzen Seite zugenäht (Nahtzugabe ist 1cm). Eine Seite bleibt offen.

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Der Schlauch wird gewendet, an der offenen Seite wird der Stoff 1cm umgeschlagen und gebügelt.

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Das so entstandene Gebilde müsste die Maße 60x18cm haben und wird jetzt mit Markierungen (nehmt am besten Seife oder Chemiekreide, die man einfach wieder rausdampfen kann, wir wollen keine Schneiderkreide auf der rechten Stoffseite ;) ) in 6 gleiche Teile geteilt - dafür einfach alle 10cm eine Linie ziehen.

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Jetzt wird der Dinkel abgewogen - pro Fach kommen möglichst genau 1/6kg in das Kissen, damit die Füllmenge gleichmäßig verteilt ist.

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Der Dinkel wird portionsweise in das Kissen gefüllt, anschließend wird die vorher markierte Naht gesteppt. Wie man auf dem Foto sieht ist meine erste Naht gegen Ende sehr schief geworden, weil die Füllung verrutscht ist und ich sie mühsam wieder reinstopfen musste. Dagegen hilft der im 2. Fach angewandte Trick (der mir erstmal natürlich entfallen ist): das Kissen mit dem offenen Ende nach oben halten, sodass die Dinkelkörner alle unten im Fach liegen, anschließend den Dinkel mit dicht gesteckten Nadeln "einsperren" - dann kommt nichts mehr unter die Nadel und es lässt sich sehr viel stressfreier und ordentlicher nähen.

Das ganze wird solange wiederholt, bis alle Fächer voll sind. Am Ende wird die vorgebügelte Kante Bruch auf Bruch gesteckt und knappkantig abgesteppt. Wer einer einfachen Naht nicht traut kann dicht daneben noch eine setzen - und fertig!
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Natürlich kann man das ganze etwas hübscher gestalten und z.B. einen bedruckten Stoff benutzen oder eine passende Hülle nähen. Bei sämtlicher Deko aber darauf achten, dass sie hitzebeständig ist.
Das Kissen wird am einfachsten in der Mikrowelle aufgewärmt und ist danach eine ganze Weile wunderbar warm und kuschlig =)

Nähanleitung Headdress, Facinator

5
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Benötigte Materialien:

Oberstoff

Einlage

Spitze

Satinband

Haarreifen oder Haarspangen

 

Anmerkung:

Statt Spitze kann man auch Tüll, Rüschen, etc. nehmen. Eine bestimmte Länge der Spitze kann man nicht benennen, da es je nach Spitzenart variiert.

 

1) Zuerst wird ein Schnittmuster gemacht. Dazu werden 2 Kreise, einmal im Radius von 4 cm und einmal im Radius von 5cm ausgeschnitten.

 

Der größere Kreis wird auf den Oberstoff aufgelegt und 2x ausgeschnitten. Der Kleinere Kreis wird 2x aus der Einlage ausgeschnitten.

 

3) Die Einlage wird mittig auf den Oberstoffkreis aufgebügelt.

 

4) Den kleinen Kreis als Schablone benutzen und die Nahtzugabe vom großen Oberstoffkreis umbügeln. Ich habe zur Hilfe einmal an der Außenseite mit einem großen Stich lang genäht und ein wenig eingekräuselt, so legt sich die Nahtzugabe gleichmäßig um die Schablone.

 

6) Nachdem die Spitze gerüscht ist, auf einen der beiden Stoffkreise legen und schauen dass es genug gekräuselt ist und sich nichts nach oben wölbt. Dies mit allen Spitzenlagen machen, damit man schon einmal schauen kann ob alles stimmig ist.. Dann werden die beiden offenen Kanten bei jeder Spitzenrüsche geschlossen und versäubert (Z.B. mit einem Zickzackstich)

7) Der erste Spitzenkreis wird auf den Stoffkreis aufgelegt und festgesteckt. Dann wird die Spitze angenäht. Dies wird mit jeder Spitzenlage wiederholt.

8) Den zweiten Stoffkreis nehmen und links auf links auf den anderen Stoffkreis legen und wieder feststecken.

Dann auf dem Stoffkreis (auf dem die Spitze befestigt ist) am Rand beide Stoffkreise zusammen nähen.

9) Zum Schluss wird eine Schleife aus Satinband in die Mitte des Headdess genäht und auf der Rückseite die Spange befestigt.

Ich hoffe euch gefällt die Anleitung und ich würde mich über Feedback freuen ^^

Und vor allem über Bilder von euren Kreationen!

Viel Spaß beim Nachnähen :-D

 

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