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Pulswärmer

Nähanleitung Wendearmstulpen

Bild von Miaka
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Eigene Bewertung: Keine

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In der Anleitung geht es um Armstulpen, die komplett gefüttert sind und nach Lust und Laune gewendet werden können. Der Schnitt ist auf unelastische Stoffe ausgelegt, wenn man etwas elastisches nimmt kann man das ganze natürlich enger arbeiten.



Erstmal der Schnitt:

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Die markierte Linie sitzt später am Handgelenk und ist daher auch am schmalsten. Diese engste Stelle sollte man aber (da wir ja unelastischen Stoff nehmen und keinen Verschluss haben) noch über die Hand ziehen können. Um das zu erreichen macht man eine Hand einfach mal "klein", also legt den Daumen auf die Handfläche und misst den Umfang an der stärksten Stelle der Hand.

Die Länge der markierten Linie sollte die Hälfte dieses Umfangs (bei mir ~10cm, bei kleineren Händen weniger oder bei größeren entsprechend mehr) betragen.



Die höher gezogene Seite (links) liegt nachher auf dem Handrücken, die kürzere an den Handflächen. Ich habe diese Längen nach Gefühl gemacht, ihr könnt aber auch messen (jeweils Handgelenk bis an die Stelle, an der sie Stulpe enden soll).

Das ganze wird geschwungen verbunden. Wer am Handrücken eine richtige Spitze haben will macht einen 45°-Winkel zur Längsnaht, wer das ganze wie ich eher sanft auslaufen lassen will nimmt einen weniger spitzen (oder gleich rechten) Winkel.



Nach unten misst man dann einfach vom Handgelenk aus die gewünschte Länge am Arm. Achtet darauf, den Armumfang an der Stelle zu messen, wo nachher der Saum sein soll. Die Saumlinie des Schnitts muss min. die Hälfte dieses Maßes betragen. Wer es lockerer mag, nimmt ein bisschen mehr.





Alle verwirrt? Prima. Dann geht's los mit dem Zuschnitt.

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Wir brauchen das erstellte Schnittteil viermal aus dem Oberstoff und viermal aus dem Futter, dabei je zwei Teile gegengleich. Am einfachsten ist es, wenn man sich den Stoff in den Bruch legt und einfach zweimal pro Stoff das Schnittteil auflegt, anzeichnet und ausschneidet.

Achtet darauf, dass der Fadenlauf (die lange Linie auf dem Schnittteil) parallel zur Webekante liegt. Das ist wichtig, um die Armstulpen nachher bequemer anziehen zu können, weil die meisten Gewebe in Schussrichtung (quer) ein bisschen mehr nachgeben als in Kettrichtung (längs)

Nahtzugaben (rundherum) nicht vergessen!



Die folgenden Bilder zeigen immer nur eine Stulpe im Detail, wir machen natürlich zwei :wink: 



Wenn alles zugeschnitten ist werden die Längsnähte geschlossen, ausgebügelt und die Nahtzugaben zurückgeschnitten:

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Danach werden alle Nähte auseinandergebügelt, dafür empfiehlt sich ein Ärmelbrett:

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Dann bereiten wir den unteren Saum vor - dafür die untere Kante gleichmäßig umfalten und bügeln. Genäht wird das später, erst kommt die Oberkante.

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Die Oberkante wird verstürzt. Dafür ziehen wir das Futter auf rechts, der Oberstoff bleibt auf links:

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Futter in den Oberstoff friemeln und an der Oberkante feststecken. Dabei natürlich darauf achten, dass das Futter nicht verdreht ist. Am besten geht das, wenn man Naht auf Naht steckt.

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Die Oberkante wird nun rundherum zusammengenäht. Bei solchen kleinen runden Nähten empfiehlt es sich, von der Innenseite aus zu nähen, so bekommt man das ganze am bequemsten unter die Maschine:

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Nähte wieder ausbügeln und Nahtzugaben radikal zurückschneiden, für die geschwungene Verstürzkante können wir so wenig Nahtzugaben wie möglich gebrauchen. Das ist ein bisschen knifflig: zu viel NZ drückt sich durch, legt sich in Fältchen und sorgt für Ecken in der eigentlich runden Kante, bei zu wenig kann das ganze ausfransen.

Die Nahtzugaben der Längstnähte kann man mit einer spitzen Schere wie auf dem Foto rausschneiden, dann werden diese Stellen nicht so dick.

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Das ganze wird dann gewendet:

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Dann wird die Oberkante ordentlich ausgerollt (Futter und Oberstoff zwischen zwei Fingern rollen, bis die Naht da sitzt, wo sie hingehört), gebügelt und abgesteppt.

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Fehlt noch der untere Saum. Die beiden gebügelten Brüche werden möglichst exakt aufeinandergesteckt, auch hier kann man sich wieder an den Längstnähten orientieren, damit nichts verdreht ist.

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Rundherum steppen (wieder von der Innenseite) und bügeln:

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Und fertig!

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