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Reissverschlüsse

Nähanleitung: Gefütterte Feuchttuchtasche mit Ecken

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Gefütterte Feuchttuchtasche mit Ecken

 

Materialliste:

Wachstuch oder beliebiger Stoff

Reißverschluß 20 cm lang

Verzierungsmaterial nach Belieben

Stoff für das Futter

Nähmaschine oder per Hand ;-)

Wer mag kann auch Volumenvlies nehmen(ist aber bei Wachstuch nicht notwendig)

 

Und so wird’s gemacht

Außenstoff ,Innenstoff und wer will Volumenvlies auf 19 x 27 cm zuschneiden.

Volumenvlies auf die linke Seite des Außenstoffes bügeln.

Die rechte Seite des Außenstoffes nach oben legen…den Reißverschluß mit der rechten Seite drauflegen….den Innenstoff(Futter) mit der rechten Seite nach unten auf den Reißverschluß legen und alle drei Schichten abstecken bzw absteppen.

 

die Schichten auseinander falten…so das die rechte Seite nach oben zeigt.

noch mal knappkantig absteppen …so das man den Reißverschluss problemlos öffnen kann ohne das später irgendwas zippt….ich habe es vorher auch ein wenig gebügelt…

 

 

nun wird die andere Seite so hochgeklappt  das Außenstoff an Außenstoff liegt und Innenstoff am Innenstoff liegt….der Reißverschluß kommt zwischen Außenstoff und Innenstoff und wird so festgesteckt und abgesteppt….

 

 

 

 

nun wird so umgedreht das nur noch die rechten Seiten zu sehen sind…

es dürfen nun keine Nähte zu sehen sein….Reißverschluß öffnen und noch mal ca 0,5 cm knappkantig ansteppen…

so wie vorher auf der ersten Seite…damit sich der Reißverschluß ohne zu zippen öffnen lässt…jetzt wäre der richtige Zeitpunkt sein Label anzubringen….nun wieder zurück wenden auf die linke Seite…….

 

 

Nun falten wir so …das der Reißverschluß in der Mitte ist…abstecken….

Das selbe wird auch mit dem Innenstoff gemacht….

 

 

Nun liegt der Innenstoff auf dem Außenstoff drauf…

 

 

 

 

jetzt werden die Seiten geschlossen….jede für sich….

Es sind nun 4 Seiten zum absteppen…nämlich nicht über den Reißverschluß sondern nur bis zum Reißverschluß nähen…daher 4 Seiten….so sieht das nun aus….

Es werden jetzt noch alle 4 Seiten im Zickzackstick versäubert…

 

 

an allen 8 Ecken wird nun ein Quadrat von 1 cm ausgeschnitten….

 

 

und so gefaltet

das die Ecken geschlossen sind…absteppen und im Zickzackstick sichern…

 

 

 

und so wird es gemacht…bei allen 8 Ecken….das sieht dann so aus…

 

 

 

an einer Seite am Innenstoff wird eine Wendeöffnung geschnitten….

 

 

durch die man das ganze Werk wendet….

 

die beiden Kanten der Öffnung werden ca 0,5 cm eingebogen und mit kleinen Stichen per Hand zugenäht….

 

 

wenn man das Teil nun so in der Hand hält wie am Bild gezeigt…sieht man eine kleine Öffnung direkt am Reißverschlußteil…

dieses wird ebenso per Hand zugenäht…links und rechts….

nun darf wieder gewendet werden….

 

alle Ecken sauber ausformen…und wer möchte kann sein Label anbringen….

Ich mache es jetzt noch weil ich es wieder mal vergessen hatte rechtzeitig mit zunähen ;-)

Nähanleitung: Süßes Kulturtäschchen in zwei Größen

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Süßes Kulturtäschchen in zwei Größen: Anleitung und Schnitt

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Freitag, November 25, 2011

Hallo und herzlich Willkommen zur Nähanleitung für einen süßen Kulturbeutel in zwei Größen.

 

 

Bitte immer erst die ganze Anleitung einmal lesen, bevor es losgeht :)  

Wir benötigen:

  • Schnittmuster, hier herunterzuladen
  • pro Kulturbeutel etwa so viel Stoff wie ein A3 Blatt als Oberstoff
  • etwa die gleiche Menge Futterstoff
  • etwa die gleiche Menge Bügeleinlage (Vlieseline 250) oder Vliesofix, aufbügelbares Volumenvlies in einer dünnen Stärle
  • je einen 30cm Reißverschluss
  • Stecknadeln
  • Schneiderschere
  • wenn vorhanden: magnetisches Kantenlineal, Doppelkopierrad (Prym) und das Wendeset (Prym)

 

 

 

1. Der Oberstoff wird zugeschnitten. Dabei arbeiten wir mit zwei Stoffbrüchen. Das heißt, dass wir den Stoff einmal falten, um den Stoffbruch der auf dem Schnittmuster markiert ist zu erhalten ( auf dem Bild die untere Kante)…

 

… und einmal, um ein zusammenhängendes Teil zu erhalten, an der Unterkante der Tasche. Dort ist kein Stoffbruch markiert, da dieses Teil beim Oberstoff mit Bruch und beim Futter ohne Bruch zugeschnitten wird.

 

Hier sieht man den doppelt gefalteten Stoff deutlich. Dabei müssen alle gefalteten Kanten sauber und glatt aufeinander liegen.

 

 

 

 

Jetzt kann zugeschnitten werden. Das Schnitteil rechts und mittig bündig mit den Stoffkanten auflegen. Die Nahtzugabe ist schon mit einberechnet.

 

Durch unsere Falttechnik haben wir das folgende Stück Stoff erhalten.

Für den kleinen Beutel wird exakt genauso verfahren.

 

 Wer einen kleinen Haltegriff möchte schneidet pro Kulturbeutel noch einen Streifen Stoff so, 10-15cm lang und 7-10cm breit.

 

2. Bügeleinlage und aufbügelbares Volumenvlies

Es empfiehlt sich, stärkeres Vlies zu nehmen, je größer die Tasche wird. Für Das Vlies das schon geschnittene Stück Stoff als Schablone nehmen, die Unterkante wieder im Stoffbruch arbeiten.

 

3. Die Einlage  auf die linke Stoffseite gemäß  Anleitung aufbügeln (die glänzende Seite auf den Stoff).  Niemals die Vlieseline nach unten legen und dann den Stoff darauf um zu bügel (die Vlieseline verklebt dann an den Kanten, an denen sie etwas übersteht das Bügeleisen!)

 

4. Futterstoff

Für den Futterstoff wieder die obere Stofflage als Schablone verwenden. Den Stoff doppelt legen, aber an der unteren Kante nicht im Stoffbruch zuschneiden, sondern 1,5m Nahtzugabe geben. Es entstehen so zwei Stücke Stoff.

 

Nahtzugabe mit dem Doppelkopierrad angezeichnet.

 

Das fertige Futter.

 

5. Das Futter zusammennähen

Den Futterstoff rechts auf rechts legen.

 

Die Unterkanten stecken…

…und zusammennähen (1,5cm von der Kante). Da bei die markierten Wendeöffnungen NICHT zunähen, sondern offen lassen.

Zur Nahtzugabe:
Mit dem Handmaß (oder einem Lineal, Maßband etc.) bei gesenkter Nadel und gehobenem Nähfüßchen 1,5cm abmessen, dort das magnetische Kantenlinial oder das Kantenlineal, das bei der Nähmaschine dabei war anbringen oder einen Streifen Klebeband dort anbringen, so kann die Nahtzugabe exakt eingehalten werden.

 

 

6. Nahtzugaben bügeln

 

 

Nahtzugaben des Futters auseinanderbügeln.

 

7. Reißverschluss

Der Reißverschluss wird komplett geöffnet und  und es wird damit begonnen, ihn auf die Oberseite des Oberstoffes zu stecken. Dabei liegt der Schieber außerhalb des Stoffes und die Zähnchen zeigen zum “inneren” der Tasche, nicht zur Außenkante. Der Reißverschluss liegt mit der rechten Seite auf dem Stoff (siehe Foto).

 

Die Stecknadeln sind quer zur Naht gesteckt. Wenn die volle Länge festgesteckt ist…

… wird der Futterstoff mit der rechten Seite auf den Reißverschluss und den Oberstoff gesteckt. Dazu werden immer einige Nadeln unten herausgezogen und dann von oben alle drei Lagen zusammengesteckt. Geübte Näherinnen können auch alle drei Lagen in einem stecken.

 

 

 

 

Nun wird der lose hängende Teil des Reißverschlusses zur anderen Außenkante herüber gezogen und dort genauso festgesteckt, wie schon bei der ersten Kante. Wieder gilt es, alle drei Lagen zusammenzustecken.

 

 

 

Ist dies vollbracht, wird das Reißverschlussfüßchen eingesetzt und die je drei Lagen zusammengenäht. Die Stecknadeln werden immer kurz vor Erreichen durch die Nadel herausgezogen.

Ausgebreitet sieht das nun so aus.

 

Wer Trageschlaufen möchte, klappt die vorher zugeschnittenen Stoffstreifen nun zusammen und näht eine kurze und eine lange Kante zusammen.

Dies wird dann mit dem Prym Wendetunnel Größe M gewendet und gebügelt

 

 

Dort kann man z.B. ein Label anbringen oder eine Borte.

 

Fertig damit, geht es zurück zur Tasche.

 

Der Griff wird wie gezeigt zwischen die Lagen des Oberstoffes gelegt und festgesteckt  (die Nadel sollte nicht zu nah an der Außenkante liegen). Die offene Kante des Griffes liegt dabei nach außen zur offenen Kanten hin.

 

 

 

 

 

 

8. Seitennähte schließen

Nun die beiden Seitennähte schließen (auf dem Bild gesteckt). Dabei den Reißverschluss beim Oberstoff nach unten zeigend mitfassen. Der Zipper sollte nun an der Stelle liegen, wo ich den Reißverschlussfuß hingelegt habe. Vorsicht beim Nähen über den Reißverschluss.

 

 

 

 

 

An der Ecke die Nadel in den Stoff, den Fuß hoch, Stoff drehen, Fuß wieder runter.

 

Überstehenden Reißverschluss abschneiden.

 

 

 

9. Ecken Schließen

 

Die Ecken so aufeinander ziehen, wie gezeigt.

 

Diese Kanten stecken und darüber nähen.

Die Nahtzugaben sauber zurückschneiden auf 3-5mm.

 

 

10. Wenden

Die Tasche durch die Wendeöffnung im Futter komplett auf rechts ziehen.

 

Die Öffnung im Futter kann nun entweder unsichtbar von Hand oder mit einer Maschinennaht knapp an der Kante geschlossen werden.

Mit der Maschine sieht das dann so aus.

 

 

11. Optionales

Ein Zugband am Reißverschluss. Es wird genauso verfahren, wie beim Tragegriff, nur schmaler. Mit dem schmalsten Wendeset von Prym wenden, bügel. Dann wie auf den Fotos verfahren.

 

 

 

 

Innentaschen

Müssen aufgenäht werden, bevor die Tasche zusammengenäht wird.

 

 

Stoff für die Innentasche oben zweimal umbügeln, festnähen.

 

 

 

Untere Ecken zu zwei gleichen Dreiecken einfalten, festbügeln.

 

Seiten umklappen, dass die genau mit der Spitze der Dreiecke abschließen.

 

Oben die Ecke ein bisschen einklappen, feststecken,

 

Unterkante zu sauberen Briefecken einschlagen, bügeln.

 

Umdrehen, auf den Stoff stecken und die Seiten sowie die Unterkante festnähen.

 

Geschwungenes Label

Steckt man das Label erstan den Seiten fest und zieht dann an der Oberkante und steckt dies dann auch fest, kann man das Label leicht gebogen, passend zur Form annähen.

 

Und nun: Viel Spaß!

 

Nähanleitung Wärmflaschenbezug

Bild von stoffe.de
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Nähanleitung Wärmflaschenbezug

Die heimeligen Feiertage sind vorbei, aber draußen herrschen immer noch die Minusgrade. Fehlt der Liebste, sorgt auch eine schicke Wärmflasche dafür, dass frau nicht friert. Dabei ist Wärmebeutel nicht gleich Wärmebeutel – der individuelle Stil sollte gewahrt bleiben. Nichts leichter als das mit dem Wärmflaschenbezug von stoffe.de: Nähanleitung anbei!

» Hier findest du diese Nähanleitung als PDF-Dokument

Material

  • 0,40 m Stoff für Vorder- und Rückseite, unser Beispiel: Tilda Cotton 1, Art-Nr: 72_0080705
  • 0,40 m Stoff für Futter, unser Beispiel: Tilda Roses 1, Art-Nr: 72_0080747
  • 0,40 m Vlieseline zum Wattieren
  • passendes Garn
  • passender Reißverschluss ca. 0,20 m
  • Gummiband ca. 0,15 m
  • 1 m Borte, hier: Tilda Satinband Rosen 1, Art-Nr: 72_480004

Nähanleitung Wärmflaschenbezug

 

Maße

Je nach Wunsch.

Im Nähbeispiel:
Höhe: ca. 40 cm
Breite: ca. 30 cm

 

Schnittmuster

Um ein Schnittmuster selbst zu erstellen, wird die Wärmflasche auf Schnittpapier übertragen, wobei die Form ca. 2 cm größer abgemalt wird. Dann kommt noch 1 cm Nahtzugabe hinzu. Am Hals der Wärmflasche ist die Position für den Tunnelzug des Gummibandes zu markieren. Dieser Tunnel sollte 2 cm breit sein. Bei durchschnittlichen Wärmflaschen ist dann der Abstand von der oberen Kante des Tunnels bis zu oberen Kante des Halses ca. 4 cm groß. An dieser oberen Kante – an die auch eine Markierung zu setzen ist – nochmals 6 cm plus 1 cm Nahtzugabe hinzugeben. Dieser Stoff wird später nach innen geschlagen, um den Hals zu stabilisieren. Abschließend wird die Stellen markiert, an denen der Reisverschluss beginnt und endet. Nähanleitung Wärmflaschenbezug

 

Zuschnitt

Der Stoff für die Wärmflaschenbezug wird im Bruch zugeschnitten. Die Markierungen vom Tunnelzug, der oberen Kante und dem Reißverschluss 0,3 cm einschneiden. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Die Wärmflasche wird:
- 2x im Bruch für den Oberstoff
- 2x im Bruch für die Wattierung zwischen Oberstoff und Futter
- 2x im Bruch für das Futter zugeschnitten.

Achtung: Das Futter und die Wattierung werden nur bis zur „unteren Tunnelkante“ plus 0,5 cm plus 1cm Nahtzugabe zugeschnitten.
Nähanleitung Wärmflaschenbezug

 

Nähanleitung

Los geht es mit dem Rautenmuster auf dem Oberstoff. Dazu wird das Muster auf der rechten Seite beider Oberstoffteile mit einem Zauberstift aufgezeichnet. Dann wird die Wattierung unter den Oberstoff gelegt und ... Nähanleitung Wärmflaschenbezug
... die markierten Rautenlinien werden mit der Nähmaschine abgesteppt. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Nun werden Oberstoff und Futterstoff miteinander verbunden. Dazu wird zunächst mit dem Zauberstift am Futter eine Markierung von 2 cm parallel zur oberen Stoffkante gezeichnet. Anschließend wird die Kante bis zur Markierung umgebügelt. Dieser Teil wird später unter den Oberstoff gelegt, so ist das Futter direkt versäubert. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Auch am Oberstoff wird die Nahtzugabe (1 cm) am Wärmflaschen-Hals umgebügelt. Danach wird an der oberen Kante des Wärmflaschen-Halses – etwa weitere 6 cm – umgebügelt.
Das Futter links auf links auf den Oberstoff bzw. die Wattierung legen. Achtung: Den umgebügelten Teil des Oberstoffs über das Futter legen. So werden alle Stoffschichten am Wärmflaschen-Hals in einem Schritt versäubert und miteinander fixiert.
Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Das Futter jetzt am Wärmflaschen-„Korpus“ rundherum mit einem Abstand von ca. 0,5 cm zur Stoffkante hin am Oberstoff fixieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Wattierung mit gefasst wird. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Abschließend wird mit einem Zickzack-Stich die Stoffkante versäubert Jetzt sind beide Teile der Hülle bereit, mit der Borte verziert zu werden. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Die Borte auf beiden rechten Oberstoff-Seiten mit Nadeln fixieren und anschließend feststeppen. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Jetzt wird der Reißverschluss an der unteren Kante einer Seite der Wärmflaschenbezug angebracht. Dazu wird der Reißverschluss rechts auf rechts mit Hilfe eines Reißverschluss-Füßchens für die Nähmaschine am Wärmflaschen-„Korpus“ befestigt. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Das Ende des Reißverschlusses wird umgeklappt und fixiert. Später liegt dieses Ende innen und ist nicht mehr zu sehen. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Nun werden die Nahtzugaben nach innen gebügelt, so dass die „echte“ Größe der Hülle zu sehen ist. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Um dies zu fixieren, wird die Hülle von außen knappkantig neben dem Reißverschluss abgesteppt. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Bevor beide Teile der Hülle zusammengenäht werden können, muss nun noch der Tunnel für das Gummiband genäht werden. Dazu auf der Höhe der Markierung den Tunnelzug am Wärmflaschen-Hals von außen absteppen. Bitte darauf Acht geben, dass das Futter dabei mit gefasst wird. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Mit Hilfe einer Sicherheitsnadel wird das Gummiband durch den Tunnelzug geschoben. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Der Anfang des Gummibandes kann jetzt fixiert werden. Anschließend das Band gut dehnen und auf eine schöne Kräuselung des Stoffes achten. Dann das Ende des Gummibandes festnähen. Nähanleitung Wärmflaschenbezug
Nun können die Vorder- und Rückseite des Wärmflaschenbezugs miteinander verstürzt werden. Dazu beide Teile rechts auf rechts legen und festnähen. Anschließen wird die Hülle nach innen gedreht und von außen gebügelt. Nähanleitung Wärmflaschenbezug

Fertig! Wir wünschen warme, kuschelige Stunden trotz Eis und Kälte.

» Hier findest du diese Nähanleitung als PDF-Dokument

Nähanleitung Mama und Little Onigiri

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„Mama Onigiri und Little Onigiri“

 

Zuerst einmal braucht man eine Idee(Falls man noch keine hat).
Dafür kann man einfach mal durchs Internet surfen. Dort gibt es viele Beispiele und Anregungen um daraus ein süßes Etwas zu nähen.

 

Ich hatte schon eine Idee. Um auch wirklich Alles richtig zu machen und nachher ein realistisches Ergebnis zu erzielen, habe ich mir einige Referenzmaterialien gesucht. Gezeichnete und Genähte.

Nachdem ich eine Skizze angefertigt hatte, brauchte ich noch ein Schnittmuster. Bei so einer Form ist das relativ einfach. Das Schnittmuster habe ich auf Papier gekritzelt und ausgeschnitten. Demnach war es nicht gerade formschön und nicht dauerhaft überlebensfähigJ

Deswegen habe ich nachträglich noch ein Muster am Computer gemacht. Einmal für „Little Onigiri“ und einmal für „Mama Onigiri“ welche sich jedoch eigentlich nur in der Größe unterscheiden.

 

[„Little Onigiri“: 29cm; 22.5cm ; „Mama Onigiri“: 64cm; 48cm]

 

Ihr braucht einige Materialien:

Außen:

-          2 Sorten Stoff(hier weiß(1 Meter reicht) und braun(1 Meter, sonst könnte es knapp werden))

[das weiß ist flauschig und das braun ist Kunstleder,]

-          Schere

-          Nähmaschine(oder auch Hand, Nadel, Faden und AusdauerJ)

-          Verschiedene Garnfarben(weiß, braun)

-          Reißverschluss(weiß, „Little Onigiri“:20cm , „Mama Onigiri“:40cm)

Innen:

-          1 Sorte Stoff(am besten weiß)

-          Garn(weiß)

-          Füllwatte/-material(!!!waschbar!!!)

 

 

---Was die Wahl eurer Stoffe und Farben angeht, das bleibt euch ganz selbst überlassen^^.---

---Beim inneren Stoff, also den für die spätere Füllung solltet ihr euch an dem Stoff in einem eurer Kissen orientieren. Diese zwei Schichten dienen zum später möglicherweise folgenden Waschen, damit eure Watte(auch wenn sie waschbar ist) nicht unnötig leidet. Außerdem ist es damit allgemein besser zu pflegen. Natürlich könnt ihr die innere Hülle genauso gut weglassen.---

 

1.       Das Schnittmuster wird auf die Rückseite des Stoffes gelegt und mit Stecknadeln befestigt. Dann zieht ihr die Kontur mit Kreide nach. Achtet beim Feststecken darauf, dass ihr das Muster nicht direkt an den Rand legt. Ihr braucht Verschnitt- und Sicherungsrand!!!

(natürlich könnt ihr stattdessen auch Kreidekopierpapier verwenden)

 

 

2.       Nachdem Alles aufgezeichnet ist, schneidet die einzelnen Teile aus.

!!! Lasst Verschnitt- und Sicherungsrand!!!

(mindestens 1bis 2 cm)

 

---Markiert am besten gleich noch die Mitte eures Onigiri. Das ist nachher für die Positionierung des Gesichts wichtig.---

 

---Beim Kunstleder müsst ihr an den Seiten und unten nur wenig bzw. gar keinen Verschnittrand lassen. Man kann es einfach drübernähen und es franst nicht aus und ist auch nicht zu sehen. Natürlich bleibt das ganz euch überlassen….

 

---Legt die beiden Kunstlederstücke am besten übereinander und gleicht sie ab. Achtet bei diesem Teil vor allem auf rechte Winkel, sonst sieht der Onigiri nachher etwas mitgenommen aus.---

3.       Nachdem alle grundlegenden Bestandteile ausgeschnitten sind, müsst ihr euch für ein Gesicht entscheiden. Hier sind einige Beispiele:
Je nachdem wie groß euer Onigiri ist könnt ihr das Gesicht vollkommen, teilweise oder gar nicht mit der Nähmaschine aufsticken. Bei „Mama Onigiri“ rate ich zum Aufnähen von Kunstlederstücken.
Wenn ihr, nachdem ihr auch das Gesicht ausschnitten habt, mal die Teile aufeinanderlegt, kann man schon das ungefähre Endprodukt erkennen.

 

4.       Nun kommen wir zum Nähen. Erst mal müssen wir das Gesicht befestigen. Wenn der Onigiri erst mal zusammengenäht ist, kann das sonst äußerst kompliziert werden.
Also den Zickzackstich einstellen, eine passende Stichbreite und Länge und losnähen. Hierbei bitte das braune Garn verwenden. Wenn ihr alles befestigt habt, zieht die Endfäden mit einer Nadel auf die Innenseite und verknotet sie.

5.       Nachdem nun das Gesicht fertig aufgenäht ist, kommen wir zu den anderen Lederstücken. Markiert ganz genau ihre Position auf dem weißen Stoff, steckt sie fest und gleicht sie dann unbedingt miteinander ab. Wenn ihr das nicht macht, könnte es passieren, dass sie nachher nicht 100% zusammenlaufen. Das säh dann nicht so schön aus und ist nicht wünschenswert.

 

6.       Sind sie zu eurer Zufriedenheit positioniert näht sie ebenfalls mit dem Zickzackstich fest, zieht die Endfäden durch und verknotet diese. Unbedingt noch einmal die Postionen prüfen. Falls sie trotzdem nicht passen sollten, müsst ihr sie wohl oder übel noch einmal abtrennen und neu annähen, oder ihr habt Glück und noch genug Seitenstoff übrig um einfach die Position des Onigiri auf dem weißen Stoff an den auf dem brauen Stoff anzupassen.

 

7.       Jetzt kommen wir zum Reisverschluss(Dieser muss nicht sein, ist jedoch praktisch und sinnvoll, wenn ihr zwei Schichten macht). Er sollte ungefähr mittig positioniert sein. Ntürlich unten. Steckt die eine Seite an dem überstehenden Teil des weißen Stoffes fest, so dass der Reisverschluss genau an der Kontur des Onigiri entlang läuft. Dabei zeigt der innere Teil des Reisverschlusses zu der Innenseite des Stoffes.

 

8.       Schlagt den restlichen überstehenden weißen Stoff bis zum Rand des Reisverschlusses um und befestigt ihn.

 

9.       Nachdem Alles ausreichend befestigt ist näht ihr einmal in der Mitte und einmal am äußersten Rand des Reisverschlusses entlang. Versucht dabei den überstehenden Stoff mit anzunähen, damit er nachher nicht unschön aus dem offenen Kissen ragt und stört. Alles verknoten.

 

!!!Achtet darauf, dass ihr nicht zu nah an den Reisverschluss näht, sonst könnte es passieren, dass ihr ihn später nur noch schwer oder gar nicht mehr aufbekommt!!!

 

!!!Praktischerweise weißes Garn verwenden!!!

 

 

10.   Bevor ihr die andere Seite annäht testet unbedingt, ob ihr den Reisverschluss reibungslos aufbekommt. Falls dies nicht der Fall ist, müsst ihr entweder Teile oder Alles wieder auftrennen und erneut vernähen.

 

11.   Stimmt alles könnt ihr genauso mit der zweiten Seite verfahren.

!!!Hierbei unbedingt auf eine deckende Position der braunen Teile achten!!!

 

12.   Nun steckt die beiden Onigirihälften deckungsgleich aneinander. Stell den normalen Stich ein. Ich empfehle eine Stichlänge von 2.

 

13.   Näht beide Hälften exakt aneinander, einmal vom einen bis zum anderen Ende des Reisverschlusses. Näht dabei etwas unter dem Reisverschluss und etwas weiter(nur einige Millimeter), um die hässlichen offenen Enden zu verdecken und ihn mehr in das Genähte einzubinden. Das Ende des Reisverschlusses ist durch den waagerechten roten Strich markiert.

!!!Achtet auf ein genaues Aneinandertreffen der beiden braunen Teile!!!

 

!!!macht unbedingt vor dem Zusammennähen den Reisverschluss auf. Nachher ist das fast unmöglich!!!

 

 

14.   Nun schneidet den Rand auf ca 1 bis 2 cm ab und näht den Rand mit dem Zickzackstich um alles stabiler zu machen.

 

 

15.   Schneidet erneut alles Überstehende ab.

 

16.   Dreht euer Werk um und prüft die Nähte. Sitzt Alles und hält ausreichend den normalen Belastungstests aus, könnt ihr mit dem Innenteil beginnen.

 

17.   Dieser hat das gleiche Schnittmuster wie der äußere Teil. Lasst einfach das Gesicht usw. weg und näht nur den blanken Körper. Zuerst mit dem normalen Stich und dann zur Sicherheit mit dem Randstich um ein Ausfransen zu verhindern.

 

!!!Vergrößert den Innenteil ruhig ein wenig, denn durch das spätere Füllen schrumpft er!!!

 

18.   Lasst eine handbreite Öffnung. Umschlingt mit dem Randstich beide Seiten der Öffnung. Diese näht ihr später per Hand zu.

     

19.   Nun dreht das Stück um und füllt es nach Belieben mit Füllmaterial. Zupft dabei die Watte ein wenig auseinander, um Klumpen zu vermeiden. Ich habe schon öfters gehört, dass solches Füllen gut mit einem Kochlöffel gehen soll. Einfach mal ausprobierenJ.

 

---Für eine angenehme Füllung braucht ihr für „Mama Onigiri“ ca. 500g Füllwatte---

 

20.   Ist der Innenteil ausreichend gefüllt nehmt euch Nadel und Faden(weißenJ) und näht die Öffnung mit dem Blindstich zu.

 

21.   Prüft alle Nähte. Sitzt Alles und hält ausreichend den normalen Belastungstests aus, seit ihr fertig!!!

 

Tadaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fertig ist euer eigenes Onigiri! Ob ihr es nun als Kissen benutzt, als Knuddelkumpel oder einfach nur als Deko bleibt euch überlassen. Ihr könnt die Farben verschieden variieren.  Genauso die Gesichter und Stoffe. Mit etwas Kreativität und neuen Ideen könnt ihr neue Schnittmuster entwickelnJ
Viel Spaß und ich hoffe, ihr konntet mit dieser Anleitung etwas anfangenJ

 

Nähanleitung Gürteltasche

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Nähanleitung Gürteltasche
Nähanleitung Gürteltasche

Als Stoff habe ich die Rest von Ikea-Vorhängen genommen.

1 x 19 x 21 cm purpur
1 x 19 x 13 cm purpur
2 x 19 x 6,5 cm blau
1 Reißverschluss
1 x 10 x 120 cm für den Gürtel

» Hier finden Sie diese Nähanleitung als PDF-Dokument

Die Purpurnen Teile mit jeweils einem blauen Teil zusammennähen.

Nähanleitung Gürteltasche

Dann den Reißverschluss einnähen

Nähanleitung Gürteltasche

Den Gürtel einmal zu einem Schlauch zusammennähen und umstülpen und die Naht in die Mitte bügeln. Den Gürtel auf der rechten Seite so drauflegen, dass die Naht nach oben zeigt.
Die Gürtelschlaufen jetzt zusammenlegen und die Taschenteile übereinanderlegen und zusammennähen, so dass der Gürtel quasi eingeschlossen wird.

Dann nur noch die Tasche umstülpen und fertig ist die Gürteltasche. Am Gürtel dann den gewünschten Schließmechanismus anbringen. Ich habe da einfach 3 Knöpfe genommen.

Und fertig. Viel Spaß beim Nachnähen.

» Hier finden Sie diese Nähanleitung als PDF-Dokument

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