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Reste

Nähanleitung – Haarspangen mit Stoff-Motiven

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Nähanleitung Haarspangen mit Stoff-Motiven

 

Ihr braucht:

Viele kleine Reste aus Baumwollstoff (nicht dehnbar)

Kleine Reste von Vlieseline H250

Haarspangen-Rohlinge – kriegt man z.B. im Internet oder auch im 1-Euro-Laden
(Meine sind 5cm lang und darauf ist auch die Vorlage angepasst)

Ein wenig doppelseitiges Klebeband

Heißklebepistole oder Textilkleber

Ein selbstlöschender Stift wäre von Vorteil

Garn, Schere usw.

Verzierungen wie Bänder, Knöpfe usw.

Die beigefügte PDF-Datei mit den Vorlagen in Original-Größe

     1. Druckt euch die PDF aus. Bei „Skalierungsart“ muss „KEINE“ stehen!

     2. Vorlagen ausschneiden - KEINE Nahtzugabe nötig!

    

   

  1. Ihr braucht für alle Spangen-Teile und für alle Deko-Teile jeweils ein Stück Stoff welches etwas mehr als doppelt so groß ist wie die Papiervorlagen.
     
  2. Von der Vlieseline H250 braucht Ihr für die Spangen-Teile jeweils ein Stück welches so groß ist wie das komplette Stoffstück.
    Für die Deko-Teile braucht Ihr von der Vlieseline H250 nur jeweils die Hälfte der Größe des Stoffstücks.
    -Siehe Foto!-

    

  1. Bügelt die Vlieseline H250 gemäß Herstellerangaben auf die linke Seite des Stoffs.

     Danach faltet Ihr den Stoff links auf links einmal in der Mitte – siehe Fotos!

    

    

    

    6. Zeichnet bei den Stoffen für die Deko-Teile die gewünschte Form mit einen selbstlöschenden Stift auf die Seite die mit dem H250 bebügelt wurde – siehe Foto.

Bei den Stoffen für die Spangen-Teile ist es egal auf welche Seite Ihr zeichnet!

  1. So sieht das jetzt bei mir aus.
    (Mein selbstlöschender Stift war leider leer und ich musste Bleistift verwenden.)

Davon würde ich aber auf jeden Fall abraten, da man den Bleistift nachher leider noch sieht – aber zu Demonstrationszwecken war es OK für mich)

  1. Steckt euch die Lagen nun am besten mit einer Nadel fest, sonst könnten Sie evtl. beim nähen verrutschen.

    

     9. Näht jetzt so genau wie möglich auf den Linien entlang und schneidet die   Formen hinterher mit ein wenig Abstand zur Naht aus – mit der Zackenschere sieht es besonders schön aus.
    
     

  1. Jetzt zeige ich euch wie man die Haarspangen-Rohlinge anbringt.
    Zuerst dreht Ihr das ausgeschnittene Stoffstück für die Spange auf die linke Seite.
    Die Unterseite schaut also zu uns nach oben!
    Darauf legt Ihr jetzt den geschlossenen Haarspangen-Rohling und zwar so, dass rundherum überall ungefähr der gleiche Abstand zur Naht ist – also mittig!

    11. Zeichnet euch mit einem feinen Bleistift die 2 Punkte durch die Spange auf den Stoff. Da wo die Bleistift-Spitze hinzeigt. Dazu seht euch bitte das Foto genau an.

     

  1. Nehmt die Spange weg und verbindet die 2 Punkte mit einem Strich der etwas weiter
    nach außen raus geht. Aber bitte nur ein kleines Stückchen weiter – nicht bis an die Naht!

    13. Schneidet mit einer kleinen Schere z.B. einer Stickschere einen Schlitz an die eingezeichnete Stelle im Stoff – aber nur durch die Rückseite schneiden!!!.
    Bitte nicht das vordere Teil mit durchschneiden!

    14. Beklebt die Spange wie auf dem Foto zu sehen mit ein wenig doppelseitigem Klebeband.

    15. Danach öffnet Ihr die Spange und steckt sie mit der beklebten Seite durch den Schlitz im Stoff. Wenn alles gut sitzt nochmal schön fest andrücken!

    16. Jetzt könnt Ihr mit einer Heißklebepistole oder mit Textilfkleber die Deko-Formen auf dem Spangen-Teil anbringen.

    17. Hier noch 2 weitere Beispiele

Einmal nur ein Deko-Teil mit aufgenähtem Knöpfchen.
Und einmal ein nur ein Spangen-Teil ohne Deko-Teil
(Bei schönen Motiv-Stoffen muss man nicht unbedingt ein Deko-Teil drauf setzen).

Aber es gibt ja noch sooo viele andere Möglichkeiten..!

     Viel Freude beim nacharbeiten!

Nähanleitung - Adressanhänger / Geschenkanhänger

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Ich zeige euch heute wie Ihre aus kleinen Stoffresten Adress-Anhänger nähen könnt.

Die beigefügte PDF-Datei enthält alle Vorlagen in Original-Größe.

 Ich versuche für alle Nähanfänger die Anleitung so einfach wie möglich und so ausführlich 
 wie nötig zu erstellen, damit Ihr schnell zu einen passablen Ergebnis kommt.

Es ist hilfreich die Anleitung zuerst einmal komplett durchzulesen!

AAH20.jpg

 

Los geht’s…!

 

Ihr braucht:

Ein Reststück Baumwollstoff (nicht dehnbar)

Ein Reststück von Vlieseline H250

1 Kam-Snap (oder ein anderer Druckknopf)

1 Öse (alternativ könnt Ihr auch ein Knopfloch nähen)

Ein Stückchen Folie (z.B. von einer Klarsichthülle)

Bleistift, Garn, Schere usw.

Die beigefügte PDF-Datei mit den Vorlagen in Original-Größe
 

     

 

1. Druckt euch die PDF-Datei mit den unten angegebenen Druckeinstellungen aus.

 

Am besten druckt Ihr auf etwas festeren Karton ich hab 160g-Karton verwendet!

Den bekommt Ihr als einzelne Blätter in jedem guten Bürofachgeschäft.

 

Bitte kontrolliert das genau – bei falschen Einstellungen passt es nachher nicht richtig!
Wichtig ist dass bei „Skalierungsart“ „KEINE“ steht!

AAH02.jpg

 

2. Schneidet die Papier-Vorlagen sorgfältig und sauber aus.

Danach den Stoff, das H250 und die Folie entsprechend den Angaben auf den Vorlagen zuschneiden.

AAH01.jpg

 

3. Bügelt die Vlieseline H250 gemäß Herstellerangaben auf die linke Seite des Stoffs.
Dabei bleibt an der Unterseite ein wenig mehr Platz als oben und an den Seiten – so wie auch in der Vorlage zu sehen.

AAH03.jpg

 

4.  Schneidet aus der kleinen rechteckigen Papier-Vorlage nun den Mittelteil aus und legt die Vorlage auf die linke Seite des dafür vorgesehenen Außenstoffs.

     Zieht mit Bleistift die innere Kontur nach.

AAH04.jpg AAH05.jpg

 

5. Legt das kleine Rechteck rechts auf rechts auf eines der Außenstoffteile und steckt
beide Lagen fest.

Legt euch zum einfacheren platzieren die Papiervorlage neben dran.
Unten ist wieder etwas mehr Platz als an den Seiten.
Oben liegt das Rechteck an der gedachten waagrechten Linie an (siehe Papiervorlage)

AAH06.jpg

 

6. Näht die Kontur des aufgezeichneten kleinen Rechtecks nach und schneidet danach mit etwa 2mm zur Naht den Innenteil aus.

AAH07.jpg   AAH08.jpg
 

7. Den übrig gebliebenen „Rand“  zur linken Seite hin wenden (also durch das Loch ziehen).
AAH09.jpg

 

8.Auf der linken Seite schön stramm in die Ecken falten und glatt bügeln.
Am besten einfach nochmal mit dem Fingernagel etwas fester über die Kanten streichen.

AAH10.jpg

 

 

9.Auf der rechten Seite knappkantig absteppen

AAH11.jpg
 

 

10.   Jeweils die beiden unteren geraden Kanten nach links hin einschlagen
(entlang der Kante des aufgebügelten Vlieses).
AAH12.jpg
 

Danach auf der rechten Seite absteppen.
AAH13.jpg

 

11.  Die beiden Stoffteile rechts auf rechts aufeinander legen und mit Stecknadeln fixieren.
AAH14.jpg AAH15.jpg

 

12.  Füßchenbreit zusammen nähen. Wenn Ihr genau gearbeitet habt, dann könnt Ihr euch beim zusammen nähen an der Kante des H250 orientieren.
AAH16.jpg
 

13.  Nahtzugabe etwas zurück schneiden und das ganze auf rechts wenden.
AAH17.jpg
 

14.  Sieht jetzt so aus – jetzt bitte unbedingt nochmal bügeln!

Danach legt Ihr das Folienstück ein.

AAH18.jpg
 

15.  Jetzt wird oben die Öse angebracht – diese geht komplett durch beide Stoffteile durch.
Unten werden jeweils auf beiden Stoffseiten die Teile des Kam-Snaps angebracht.
Danach kann man den unteren Teil nach Bedarf öffnen und schließen um ein Adress-Schildchen einlegen bzw. austauschen zu können.
Wichtig dabei ist dass Ihr die innenliegende Folie sowohl beim anbringen der Öse, als auch beim anbringen des oberen Kam-Snap-Teils jeweils mit fasst.
Das heißt die Öse und das obere Kam-Snap-Teil gehen nicht nur durch den Stoff sondern auch mit durch die Folie
wodurch ein verrutschen der Folie verhindert wird!AAH19.jpg

 

16.  Kordel durch die Öse ziehen, Adress-Schildchen rein, Knopf zu – fertig!
AAH20.jpg
 

Viel Freude beim nacharbeiten!

 

Kleiner Kulturbeutel oder Nachttischersatz

Bild von Fjalladis
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Kulturtäschchen oder Nachttischersatz

Wenn kein Nachttisch dasteht oder man auf Reisen ist, kann man diese einfache Tasche als Aufbewahrung für Tempotaschentücher etc. verwenden. Sie wird einfach mit Druckknöpfen oder Klettverschluss an einem Balken des Betts befestigt und bietet 4 Taschen, kann aber auch an einen Schreibtisch, ein Balkongitter etc. befestigt werden.  

 

Material:

Baumwollstoff oder -reste

Etwas zum Füttern, z.B. dünneres Volumenvlies

2 Druckknöpfe oder 2 Klettverschlussstücke

Hier kommst du direkt zu einigen benötigten Artikeln:

http://www.stoffe.de/15-10003-640_tula-cotton-medium-21.html?$category=7vk69fch28n

http://www.stoffe.de/55-819-04_klettpunkt-2.html?$category=p7z9gl9l6mt

http://www.stoffe.de/50-86088_annaehdruckknopf-metall-2.html?$category=292hdsqr4xf

 

Schnittmuster:

Da es sich hier lediglich um Vierecke handelt, ist ein Schnittmuster überflüssig. Einfach die Maße auf ein DinA 4 Blatt mit Kästchen übertragen. Folgende Teile müssen ausgeschnitten werden:

1x Futter, 13,5 x 20,5 cm

2x Oberstoff Hauptteile, je 15,5 x 22,5 cm

2x Bänder, 8 x 23 cm

2x Träger, 15 x 6 cm (der erste Wert sollte mindestens so groß sein wie die Höhe oder der Umfang des Bretts oder der Stange, am der die Tasche befestigt werden soll, und ist daher nur ein Richtwert)

 

Nähen:

1. Alle Teile ausschneiden und umsäumen.

2. Die Träger nähen. Dazu jeweils rechts auf rechts der Länge nach falten und an der entstandenen Kante mit knapper Nahtzugabe entlang nähen. Die beiden kurzen Seiten jedoch offen lassen.

3. Nun den entstandenen Schlauch wenden und eines der kurzen Enden nach innen schlagen, um eine saubere Naht zu erzeugen. Die andere kann unversäubert bleiben. Einmal rundherum nähen.

4. Nun wie auf dem Bild sichtbar an die spätere obere Kante der rechten Seite des Hauptteils legen und feststecken.

5. Dann das andere Hauptteil rechts auf rechts darauf legen und feststecken, sodass die Träger nun vollständig in dem entstandenen „Sack“ verschwunden sind.

6. Beide seitlichen, sowie die obere Naht mit knapper Saumzugabe nähen. Die untere offen lassen und hierdurch wenden.

7. Im nächsten Schritt wird das Futter hinein getan.

8. Danach die untere Kante erst nach innen stecken und dann zunähen.

9. Die Druckknöpfe bzw. das Klettband müssen vor den nächsten Schritten angebracht werden. Dazu die Packungshinweise beachten und beim Abmessen darauf achten, dass die Form der Balken bzw. Stangen berücksichtigt wird, um die die Träger sich später legen.

10. Die Bänder werden als Nächstes bearbeitet. Dazu eine der langen Seiten (spätere obere) doppelt nach innen umschlagen oder einen Rollsäumer benutzen.

11. Jetzt wird die andere lange Seite gerafft. Hierbei wird der Stoff bei dem späteren großen Fach eher an die Seiten geschoben, während bei dem anderen Band alles gut verteilt wird.

12. Die Bänder aufstecken, wie es auf dem Bild zu sehen ist, und entlang nähen.

13. Nun die Seitenkanten nach innen schlagen und annähen. Bei dem großen Fach muss zusätzliche Weite evtl. in einem zweiten Schritt nochmals fixiert werden. Hier sieht man an jeder Kante ein anderes Stadium dieses Prozesses.   

14. Für die oberen drei Fächer werden nun die Unterteilungen abgenäht. Dazu einfach die entsprechenden Gegenstände abmessen, dann entlang nähen.

 

Fertig!

Nähanleitung - Hülle für Waffeldosen-Vase

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Ich zeige euch heute wie Ihre aus kleinen Stoffresten einfach eine schöne, zweckvolle und dekoratives Hülle für eine Waffeldosen-Vase nähen könnt.

Hier geht´s um´s recyceln einer ganz bestimmten(!) Waffeldose aus dem großen Discounter mit den 4 Buchstaben „A***“ .
Diese Dose gibt es in der Region Süddeutschland – für die norddeutsche Region weis ich es leider nicht.
Kann sein, dass es wo anders auch so eine Dose gibt – aber ich kenne momentan nur diese eine mit folgenden Eigenschaften:

Das besondere an dieser Waffeldose ist, dass sie sehr stabil ist (im Vergleich zu den Kameraden aus reiner Pappe), sie hat einen Blechboden und weist nach dem öffnen einen sauberen Abschluss oben an der Kante auf.
Und das wichtigste - sie ist auch wasserdicht!

Ich versuche für alle Nähanfänger die Anleitung so einfach wie möglich und so ausführlich wie nötig zu erstellen, damit Ihr schnell zu einen passablen Ergebnis kommt.

Los geht’s…!

 

Ihr braucht:

Die besagte Waffeldose aus dem Discounter (oder eine die die gleichen Eigenschaften aufweist).

1 Stücke Vlieseline H250 - 25,5cm breit und 17,5cm hoch

1 Stücke nicht dehnbarer Baumwollstoff - 25,5cm breit und 17,5cm hoch

(Die Nahtzugaben (0,7cm – füßenbreit) sind schon mit eingerechnet!)

ca. 55cm Schrägband farblich passend zum Stoff

Das beigefügte PDF-Schnittmuster

Selbstlöschender oder wasserlöslicher Stift, Nadeln, Garn, Bügeleisen.

 

1. Ich hab den Umfang und die Höhe der Dose ermittelt - ich hab euch ein Schnittmuster für diese Dose als PDF angehängt.

       2.   Bügelt die Vlieseline H250 nach den Angaben des Herstellers auf die
             linke Seite des Baumwollstoffs auf.
 

  1.    Schneidet euch das Schrägband auf die angegebene Länge zu.

Hier kommt die Methode wie ich das Schrägband meistens annähe –  Ihr könnt das natürlich so machen wie Ihr es gewohnt seid! ;-)

Ich bügele das Schrägband vor der Verarbeitung zuerst mal - aber nicht genau in der Mitte sondern ich lasse auf der einen Seite ca. 1mm überstehen:

 

4. Die kürzere Seite wird an der rechten Stoffseite angelegt.
    Dadurch wird gewährleistet, dass man beim nähen auch relativ sicher 
    das Schrägband auf der Rückseite noch richtig mit fasst.                                                            
 

 

5. Den eingefassten Stoff jetzt wie abgebildet „rechts auf rechts“ an den offenen Kanten genau zusammen legen, mit Nadeln fixieren und mit einem Gradstich füßchenbreit (0,7mm wie im Schnittmuster angegeben) zusammen nähen.

Hier bitte relativ genau nähen, sonst passt es hinterher nicht! ;-)

  1. Jetzt sollte es ungefähr so aussehen:

 

  1. Die Kanten auseinander bügeln oder mit dem Fingernagel auseinander streichen.
    Diese Kanten habe ich nicht versäubert weil ich das H250 aufgebügelt habe –  danach franst der Stoff auch nicht mehr so aus.
  1. Die Hülle wenden, nochmal bügeln (ohne scharfe Kanten rein zu bügeln) und dann über die Waffeldose ziehen.

    Nun habt Ihr eine schöne, dekorative und recycelte Waffeldosen-Vase bei der man auch mal den Bezug waschen und saisonal austauschen kann.
    Auch toll als Geschenk..!

    Viel Freude beim nacharbeiten!

 

Lederköcher

Bild von Fjalladis
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Anleitung Lederköcher

Da die Lederabteilung viel zu selten zu Wort kommt und beim Polstern von Möbeln immer wieder Lederreste übrig bleiben, möchte ich euch heute gerne zeigen, was man mit den Stücken noch Sinnvolles basteln kann. Hierzu ist keine Nähmaschine notwendig.

 

Materialien:

Lederreste, gerne auch in verschiedenen Farben

Lederschnur, jeweils 4-fache Länge der Naht

Lochzange

 

Schnittmuster:

Das Grundschnittmuster ist abgebildet. Hierbei bedeutet der blau markierte Bereich, dass dort eine Dopplung eingeklebt werden sollte, um das Durchstechen der Pfeile zu verhindern.

Nun wird das Schnittmuster in so viele Teile wie gewünscht zerlegt. Achtung! Zu kleine Stücke können nicht mehr zusammengenäht werden.

 

Arbeitsschritte:

Entlang der Kanten jedes Lederstückes Löcher im Abstand von ca. 1cm zueinander machen, wobei das Nebenstück immer angepasst werden sollte. Dabei sollte die kleinste Größe der Lochzange genutzt werden.  

Nun alle Teile verbinden mit folgender Technik: Beide Seiten des Lederbandes von der unteren Seite auf die obere kommend durch zwei parallel liegende Löcher führen. Nun jeweils auf die andere Seite überkreuz führen, wieder durch das Loch von unten nach oben.  Enden am Schluss immer gut verknoten!

Wenn wieder die Grundform des Schnittmusters erreicht ist, werden die Seiten geschlossen. Hierbei werden die violett markierten Kanten miteinander verbunden. Danach wird der Boden zugeknotet.

Im letzten Schritt kann noch ein Band oder eine Kordel angebracht werden, um den Köcher entweder auf den Rücken oder am Gürtel hängend an der Seite zu tragen.

Fertig!

 

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