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historisch

Eliza Schuyler Kleid aus dem Musical Hamilton

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Eigene Bewertung: Keine

Hallo,

Ich möchte euch heute mein " Eliza Schuyler " Kleid aus dem Musical "Hamilton zeigen.

Foto von http://lightenclose.jimdo.com/

(Foto ist von lightenclose.jimdo.com )

Unter dem Rock befindet sich noch ein Pokissen und ein Unterrock aus einfacher Baumwolle.

Füt den Schnitt des Kleides habe ich ein Schnitt von Simplicity benutzt und es leicht abgeändert. Das Kleid besteht sonst aus hochwertigerem Kleidungstaft.

In dem Oberteil (hier noch ohne Ärmel zu sehen) sind Stäbchen eingearbeitet, damit es auch wie eine Corsage funktioniert. Die Knöpfe sind extra zum Stoff überziehen, damit diese auch die selbe Farbe wie der Rest des Kleides haben Am Rücken sind Ösen zum Kleid schnüren eingearbeitet. Ich kann das Oberteil aber auch vorne öffnen und so auch ohne Hilfe anziehen. Jedoch wirkt es so viel akkurater und gefällt mir selber besser.

Es gibt immer ein paar Fehler die mich stören, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Kleid. Ich freue mich schon drauf es noch öfters zu tragen.

 

Hier nochmal ein Bild des kompletten Kleides:

Liebe Grüße!

Sassenach

Bild von Fjalladis
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Claire Fraser - Outlander

Nachdem letztes Jahr das große Outlander-Fieber ausgebrochen ist, musste ich unbedingt ein Kostüm aus der Serie nähen. Als ich dann aber tatsächlich im Winter meine anderen Projekte fertig bekam und mich an die Filmkostüme wagen konnte, blieb mir nicht mehr viel Zeit zum Bestellen. Also musste ich mit meinen Vorräten arbeiten. Das bedeutet, dass mein Outfit komplett aus Resten gearbeitet ist und daher nicht ganz Claires Kleidung wiederspiegelt, sondern eine eigene Note hat. Nur für den Rock habe ich extra zwei Meter "Leinen Medium" in schwarz bestellt und diesen dann am Abend vor dem Shooting noch spontan genäht. Alles andere war zu diesem Zeitpunkt bereits fertig.

Das freundliche Wetter trügt jedoch. Beim Fotografieren war es tatsächlich eisig kalt. Daher war ich froh um die zahlreichen Schichten. Zuunterst wird eine Leinen-Chemise getragen, also eine Art Hemdchen. Darüber kommen die Stays, ein Rokoko-Korsett, das ich bereits von meinen anderen Ausflügen ins 18. Jahrhundert hatte. Darüber wird eine Art Rolle gezogen, die dem Allerwertesten etwas mehr Volumen gibt. Es folgt ein Unterrock und darüber besagter schwarzer Leinenrock sowie eine Schürze, die zu Claires Arbeiten als Heilerin passt. Die Stulpen sind übrigens aus Wollresten gefertigt und per Hand bestickt. Sie würden bestimmt auch gegen das raue schottische Wetter schützen.

Oben rum kommt ein kleines weißes Tüchlein in den Ausschnitt, das mich zuverlässig vor dem Wind schützen konnte. Das dreieckige Stoffstück mit Blumenmuster stammt ursprünglich von einer Gardine. Es wird nur mit Nadeln an den Stays befestigt. Dann erst folgt die Jacke. Sie ist aus rostrotem Leinen gefertigt und gefüttert. Bis auf die Stays habe ich alles per Hand genäht, und zwar gemütlich auf dem Sofa sitzend, während ich die erste Staffel noch einmal auf DVD angeschaut habe. Ich hoffe, dass die zweite Staffel bald hier im TV kommt und uns zu weiteren Nähprojekten inspiriert!

Kostüm zur Tea Time

Bild von MadAlice
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Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

 

Dieses historische Ausgehkostüm (Rock und Mantel) habe ich nach einem Schnitt aus dem Jahr 1909 genäht. Den Hut habe ich aus Pappe und Korsettstäben konstruiert, mit Stoff überzogen und mit allen möglichen Blumen, Federn, Knöpfen und Bändern dekoriert.

 

 

Für die schwarze Stickerei habe ich verschiedene Paspeln und Kordeln mit der Hand aufgenäht. Bei den weißen Posamentenverschlüssen hat mir die liebe HexeH mit ihrer Stickmaschine ausgeholfen. :) Vorbild für das Kostüm war Cora Crawley aus Downton Abbey.

Anna Karenina im Trauerkleid

Bild von Fjalladis
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Anna Karenina im Trauerkleid

Dass Anna Karenina auch heute noch auf große Begeisterung stößt, zeigen zahlreiche Neuverfilmungen. Ich habe nun meine ganz eigene Version kreirt, welche die leicht traurige, vielleicht etwas zurückgezogene Stimmung des Dramas zeigen soll.

Dafür habe ich mir verschiedene Originalkleider und Museumsstücke aus der Zeit um 1870 angesehen. Herausgekommen ist nun diese Tournüre aus schwarzem Baumwollstoff, der leicht waschbar ist und sich somit auch bei schlechtem Wetter tragen lässt. Eine weitere praktische Eigenschaft des Kleides ist es, dass es zwei passende Taillen hat, eine langärmelige Tagestaille und eine sogenannte Dinnertaille, die ich bei warmem Wetter vorziehe. In der Tagestaille habe ich damals schwarzen Samt eingearbeitet, die ich zusammen mit den Samtknöpfen bei einem der zahlreichen Schlussverkäufe auf stoffe.de ergattern konnte, während die Dinnertaille mit selbstgemachten Verzierungen aus Baumwollstoff sowie eigens bezogenen Knöpfen aufwarten kann. Der Schoß der Jacke betont die ausladende Tournüre im hinteren Teil, welche durch eine Art Stahlkonstrukt erzeugt wird, das jedoch unerwartet flexibel ist. Um die Last der Röcke besser zu verteilen und die Silhouette der Epoche zu unterstreichen, wird außerdem ein Korsett getragen. Des Weiteren wurden kleine Stäbe in beide Oberteile eingearbeitet. Dazu gehört ein Kurzcape aus Wolle sowie ein selbst entworfener Hut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das gesamte Kleid folgt meinem selbsterstellten Schnitt und ist mir mittlerweile etwas zu klein. Außerdem zeigt es nach dem häufigen Tragen nun Abnutzungsspuren und wird daher wohl bald ersetzt. Besonders die abknöpfbare Schleppe hat keine Pfütze ausgelassen, sodass der Stoff bald durch das häufige waschen ausbleichen wird, wie ich fürchte. Durch die Unterfütterung mit stabilem Köper hat sie ihrer Aufgabe jedoch sehr gut standgehalten. Dies ist also somit der Abschlussauftritt des Kostüms. Sollte ich das Glück haben, eine Platzierung zu ergattern, würde das Preisgeld in die Finanzierung eines neuen Kleides fließen.

1860er Ballkleid

Bild von Fjalladis
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1860er Ballkleid

Dieses Kleid habe ich bereits vor einigen Jahren gefertigt, aber bisher keine Zeit gefunden, um gute Fotos zu machen. Diesen Sommer hat ein guter Freund von mir dann diese wundervolle Schwarzweißaufnahme gemacht. Sein fotografisches Talent könnt ihr hier bewundern: https://www.flickr.com/photos/xjs-khaos/

Das Kleid selbst besteht aus schwarzem Polyestertaft, der eine Struktur besitzt, welche an Dupionseide erinnert. Leider ist das Kleid dadurch nicht 100%ig akkurat, hat aber den Vorteil, dass man es guten Gewissens für einen Spaziergang tragen kann, ohne sich um teure Seide sorgen zu müssen. Der Stil passt in die 1860er, als der Tod des Prinzen Albert die Farbe schwarz regelrecht in Mode brachte. Man sagt, Königin Viktoria habe von da an fast nur noch Trauerfarben getragen.

Am Kragen besitzt das Kleid ein von Hand aufgenähtes Blumen- und Rankenmuster, bestehend aus ca. 500 Wachsperlen, was die schulterfreie Linie noch einmal betont. Das Schnittmuster ist eines der ersten, die ich selbst gemacht habe. Darunter werden die für diese Epoche typischen Schichten getragen: Ein Paar Dreiviertel-“Unterhosen“, eine schulterfreie Chemise, die die Form der Ärmel zusätzlich unterstützt, ein figurformendes Korsett und der Reifrock, der auch überarbeitet werden musste. Diese Unterbauten habe ich eigens für dieses Kleid angefertigt, wobei das Korsett mittlerweile die dritte Variante ist.

Für mich ist dieses Kleid ein gutes Beispiel dafür, dass ein liebevoll gearbeitetes Projekt manchmal nur auf eine gute Gelegenheit wartet, um endlich einmal aus dem Schrank zu dürfen.

 

 

 

 

 

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